Gedenkort Reichenau erhält ein wellenförmiges Steinmahnmal

Die Bodenelemente am Innufer östlich der Grenobler Brücke werden verlegt. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2027 geplant.
Am Innufer östlich der Grenobler Brücke entsteht der Gedenkort Reichenau. Auf dem Areal werden derzeit die Bodenelemente verlegt. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2027 geplant.
Der Gedenkort erinnert an Menschen, die im Arbeitserziehungslager inhaftiert und ermordet wurden. Zum Gedenken gehören die derzeit bekannten 115 Todesopfer und Tausende Menschen, die im Lager inhaftiert waren.
Die sechs entwickelten Steinformen werden verschieden angeordnet und ergeben ein wellenförmiges Mahnmal.
Der Historiker Horst Schreiber hat kürzlich eine Monografie über das Lager vorgelegt. Sie zeichnet erstmals hunderte Lebensgeschichten von Opfern und Tätern nach. Präsentiert wird das Buch am 16. November 2026 um 18 Uhr im Plenarsaal im 6. Stock des Rathauses.
Schon am 5. November um 18 Uhr geht es im Haus der Begegnung (Rennweg 12) um zeitgemäße Erinnerungskultur. Auf dem Podium sitzen Dennis Forster von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Tobias Rettenbacher vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Christian Mathies von erinnern:at und Irene Girkinger vom Tiroler Landestheater. Der Eintritt ist frei, angemeldet wird per E-Mail an hdb.kurse@dibk.at.
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