Gewaltschutzsymposium in Baden rückt digitale Risiken in den Fokus

Am 26. November stehen am Campus Baden Vorträge und Workshops zu digitalen Risiken, mentaler Gesundheit und Prävention auf dem Programm.
Das Department Diversität der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich veranstaltet gemeinsam mit dem Land NÖ am Donnerstag, 26. November 2026, das Gewaltschutzsymposium „Virtuelle Welten, reale Sorgen – Stärkung der Resilienz von Kindern & Jugendlichen“ am Campus Baden.
Das Programm läuft von 9 bis 18 Uhr und richtet sich an Pädagoginnen, Pädagogen sowie weitere Fachkräfte. Eine Anmeldung ist über die Website der PH NÖ unter gewaltpraevention.ph-noe.ac.at möglich.
Im Mittelpunkt stehen Künstliche Intelligenz und Medienkompetenz. Behandelt werden Chancen neuer Technologien sowie Risiken wie KI-gestützte digitale Gewalt und Deepfakes. Weitere Themen sind die Auswirkungen der Dauer-Online-Kultur auf die psychische Gesundheit und Strategien für eine gesunde digitale Balance.
Das Symposium widmet sich außerdem der Extremismus- und Gewaltprävention. Auf dem Programm stehen der Umgang mit Verschwörungserzählungen, Populismus und Hass im Netz sowie Rollen- und Geschlechterperspektiven, die toxischer Männlichkeit, überholten Rollenbildern und gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenwirken sollen.
Zu den Vortragenden zählen Joachim Bauer, der über die Auswirkungen digitaler Angebote auf die seelische Gesundheit spricht, Christian Wiesner zu virtuellen Sorgen in realen Welten und Oliver Scheibenbogen zum Thema Smartphone-Detox. Auch Stefan Kühne ist als Vortragender angekündigt.
In den Workshops erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Handlungskonzepte für den Schulalltag. Professor Joachim Bauer widmet sich der Förderung von Moral und Empathie in der Persönlichkeitsentwicklung. Der Verein Sapere Aude vermittelt den Umgang mit Fake News und Verschwörungsmythen.
Der Verein Kraftspiele gibt Impulse zur Stärkung von Selbstwert und Resilienz. Lukas Prenner stellt einen KI-Handlungskompass für den Schutz im virtuellen Raum vor, während Hannah Zischg Methoden für digitale Balance und mentale Gesundheit präsentiert. Simon Brezina, Dominik Eibl und Manuel Petruj behandeln gendersensible Präventionsansätze gegen Geschlechterstereotype. Zum Programm gehört auch Deeskalationsmanagement des Vereins NAGS Austria.
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