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Kaup-Hasler würdigt Boris Marte als Gestalter und ErmöglicherBild mit KI erstellt

Boris Marte ist gestorben. Als Kabinettschef trug er Verantwortung für die Errichtung des Holocaust-Mahnmals am Judenplatz.

Boris Marte ist gestorben. Wiens Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler reagierte mit großer Trauer und bezeichnete ihn als „leidenschaftlichen Gestalter und Ermöglicher“.

Marte war über viele Jahre eng mit Wien und seinem kulturellen Leben verbunden. Als Kabinettschef des damaligen Kulturstadtrats Peter Marboe trug er Verantwortung für die Errichtung des Holocaust-Mahnmals am Judenplatz.

Nach seiner Tätigkeit für die Stadt Wien wechselte Marte zur Erste Group und prägte später als Geschäftsführer die ERSTE Stiftung.

Kaup-Hasler hob hervor, dass Marte große Ideen mit Kraft und Beharrlichkeit umgesetzt habe. Er habe Kultur, Gesellschaft und Europa zusammengedacht und Menschen über institutionelle, gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg für gemeinsame Vorhaben gewonnen. Der Austausch über Parteigrenzen hinweg sei ihm stets ein besonderes Anliegen gewesen.

Kaup-Hasler sagte, sein wacher Blick, seine Offenheit und seine Lust am Denken und Gestalten würden fehlen. Ihr Mitgefühl gelte seiner Familie, seinen Freund*innen und allen, die ihm nahestanden.

Mit zahlreichen Projekten an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft setzte Marte wichtige Impulse weit über Wien hinaus.

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