Umbau zur Wohnstraße startet in der Rüdigergasse in Margareten
Bild mit KI erstellt Die 300 Meter lange Gasse nahe dem Naschmarkt soll begrünt und für den Durchzugsverkehr eingeschränkt werden.
Die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Rüdigergasse in Margareten haben begonnen. Bezirksvorsteher Michael Luxenberger und Stadträtin Judith Pühringer luden zum Start der Arbeiten. Die Gasse nahe dem Naschmarkt ist 300 Meter lang.
Geplant sind neun Bäume und elf Hochstammsträucher. Zwei Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen sollen entstehen. Verschwenkungen sollen das Fahrtempo drosseln. Breitere Gehsteige auf Fahrbahnniveau sowie Radabstellanlagen sind ebenfalls vorgesehen.
Wohnstraße beschränkt künftig den Verkehr
Nach dem Umbau soll die Gasse in beiden Richtungen für den Radverkehr geöffnet sein. Luxenberger zufolge soll sie als Wohnstraße verordnet werden. Der Verkehr wäre dann auf Anrainerinnen und Anrainer sowie deren Gäste beschränkt, mehr als Schritttempo wäre nicht erlaubt.
Luxenberger sagte, künftig solle die alternative Nutzung der Gasse im Vordergrund stehen. Kinder könnten dort mit dem Ball spielen, Menschen sich mit einem Liegestuhl auf die Fahrbahn setzen. Sein Ziel sei ein grüner und kühler Treffpunkt für die Nachbarschaft.
Die nicht amtsführende Stadträtin Judith Pühringer bezeichnete die Rüdigergasse als Sinnbild für eine sich aufheizende Stadt. Wien sei aus ihrer Sicht nicht ausreichend auf künftige Tropensommer vorbereitet. Begrünung und Entsiegelung seien wichtige Maßnahmen gegen die Hitze.
Der erste Bauabschnitt zwischen Hamburgerstraße und Grüngasse soll bis Weihnachten fertig sein. Für den Abschnitt zwischen Grüngasse und Schönbrunner Straße ist die Fertigstellung bis zum Frühjahr 2027 vorgesehen. Auch die Begrünung soll im Frühjahr erfolgen.
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