Kindergarten in Ybbsitz nach Um- und Zubau offiziell eröffnet
Bild mit KI erstellt Der Kindergarten in Ybbsitz wurde nach dem Um- und Zubau offiziell eröffnet. Das Land Niederösterreich fördert das Projekt mit rund 500.000 Euro.
Der Um- und Zubau des Kindergartens in Ybbsitz wurde am Freitag offiziell eröffnet. Das Land Niederösterreich unterstützt das Vorhaben über den Schul- und Kindergartenfonds mit rund 500.000 Euro.
Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister sagte, das Projekt biete Kindern gute Bedingungen für ihre Entwicklung und liebevolle Betreuung. Zudem unterstütze es Eltern dabei, Familie und Beruf zu vereinbaren. Als Ziel nannte sie gratis Vormittagsbetreuung, leistbare Nachmittagsbetreuung und ein bedarfsgerechtes Angebot möglichst nahe am Wohnort.
Niederösterreich baut Betreuungsangebot aus
Laut dem Monitoring-Bericht der Statistik Austria zur elementaren Bildung 2025/26 werden in Niederösterreich 74.920 Kinder in 1.684 Kindertagesheimen betreut. Bei den Besuchsquoten der Zwei- bis Vierjährigen liegt das Bundesland im Bundesländervergleich jeweils auf Platz eins. Für Zweijährige beträgt die Quote 84,5 Prozent und liegt damit 2,4 Prozentpunkte über dem Vorjahr.
Mit 3.680 Kindergartengruppen hat Niederösterreich mehr Gruppen als jedes andere Bundesland. Von den österreichweit 174 neu geschaffenen Gruppen gegenüber dem Vorjahr entfallen 88 auf Niederösterreich. Seit dem Start der „NÖ Betreuungsoffensive“ im Herbst 2022 wurde im NÖ Schul- und Kindergartenfonds für mehr als 600 Gruppen der erhöhte Fördersatz von 48,8 Prozent beschlossen. Bis Ende 2027 investieren das Land Niederösterreich und die Gemeinden insgesamt 750 Millionen Euro zusätzlich in die Kinderbetreuung. Davon trägt das Land 400 Millionen Euro.
96,8 Prozent der niederösterreichischen Kindergärten sind mindestens 47 Wochen pro Jahr geöffnet. Die seit Sommer 2023 geltende Reduktion der Schließtage von drei auf eine Woche wirkt sich positiv auf das VIF-konforme Betreuungsangebot aus. Bei den null- bis zweijährigen Kindern stieg dessen Anteil seit 2018 von 31,3 auf 62,6 Prozent. Bei den drei- bis fünfjährigen Kindern erhöhte er sich im selben Zeitraum von 20 auf 55,4 Prozent.
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