Psychosozialer Dienst in Pixendorf begleitet junge Menschen
Bild mit KI erstellt Das kostenfreie Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Tulln mit psychischen Erkrankungen und komplexem Unterstützungsbedarf.
Der erste Psychosoziale Dienst für Kinder und Jugendliche in Niederösterreich ist vor einem Monat am Bahnhof Tullnerfeld gestartet. Ein multiprofessionelles Team begleitet dort Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 18 Jahren mit einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung und komplexem Unterstützungsbedarf.
Das kostenfreie Pilotangebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und ihre Familien aus dem Bezirk Tulln. Kinder können gemeinsam mit ihren Eltern begleitet werden. Jugendliche können sich anonym und vertraulich an das Team wenden.
Zum Team gehören Fachleute aus Kinder- und Jugendpsychiatrie, klinischer Psychologie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Ergotherapie und Musiktherapie. Sie arbeiten unter gemeinsamer fachärztlicher und psychosozialer Leitung. Die Psychosoziale Zentren gGmbH setzt das Pilotprojekt um.
Der Standort am Bahnhof Tullnerfeld ist insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut an die Westbahn angebunden. Informations- und Orientierungsgespräche sind am Bahnhofsring 48, Stiege 2, im zweiten Stock, 3451 Pixendorf, auch ohne Termin möglich: montags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 17 Uhr, mittwochs von 10 bis 13 Uhr, donnerstags von 15 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr.
Termine und allgemeine Auskünfte gibt es telefonisch unter +43 676 855 237 718 oder per E-Mail an psdkj.tullnerfeld@psz.co.at.
Für den Zeitraum von Herbst 2026 bis Ende 2028 stehen für das Pilotprojekt maximal vier Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Niederösterreich fördert es im Rahmen des Gesundheitsplans NÖ 2040+ über den NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) sowie Mittel der Sozialversicherung, darunter ÖGK, BVAEB und SVS. Das Pilotprojekt soll eine rasche ambulante Versorgung ermöglichen, einer Chronifizierung psychischer Erkrankungen vorbeugen und die Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie entlasten.
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