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KI-Symbolbild: Karpfen schwimmen in klarem Wasser nahe einem begrünten Ufer.Bild mit KI erstellt

Der Kurs fand im Oktober 2026 erstmals statt und legt den Schwerpunkt auf Hälterung, Betäubung und Schlachtung von Karpfen und anderen lebenden Fischen.

In einem kostenlosen Kurs lernen Beschäftigte der Wiener Marktstände, wie sie bei Karpfen ebenso wie bei anderen lebenden Fischen die Anforderungen des Tierschutzes erfüllen. Er fand im Oktober 2026 erstmals statt und richtet sich an alle Beschäftigten der Marktstände.

Das Angebot entstand in Zusammenarbeit des Ländlichen Fortbildungsinstituts Niederösterreich, der Landwirtschaftskammern, des Wiener Veterinäramts, des Marktamts und des Instituts für Gewässerökologie und Fischereiwirtschaft des Bundesamtes für Wasserwirtschaft. Im Unterricht geht es um Hälterung, Betäubung und Schlachtung.

Die Beschäftigten befassen sich zunächst mit den fachlichen Grundlagen und üben anschließend an den Marktständen. Für die fachliche Anleitung sorgen Fachleute des Bundesamtes. Ziel ist, dass die Beschäftigten die geltenden Rechtsvorschriften kennenlernen und ihr Vorgehen dem Tierschutzrecht entspricht. Das Ländliche Fortbildungsinstitut Niederösterreich organisiert den Kurs gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.

Dem von Ruth Jily geleiteten Veterinäramt lagen einzelne Meldungen vor, wonach beim Fang von Karpfen aus Haltungsbecken, bei ihrer Betäubung oder Schlachtung die Tierschutzvorgaben nicht eingehalten worden seien. Die Initiative soll für die Beschäftigten ebenso wie für die Fische bessere Bedingungen schaffen.

Hauptsächlich sind es heimische Teichwirtschaften in Niederösterreich, vor allem im Waldviertel, aus denen die Karpfen für die Wiener Märkte kommen. Sie werden traditionell lebend angeboten und frisch geschlachtet verkauft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktamts kontrollieren regelmäßig die Kühlkette sowie die Stand- und Personalhygiene.

Gefördert wird der Kurs vom Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF 2021–2027). Dadurch kann er kostenfrei angeboten werden.

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