Lange Nacht der Museen umfasst rund 670 Häuser in Österreich
Bild mit KI erstellt Am Samstag, 3. Oktober, öffnen österreichweit rund 670 Museen und Kultureinrichtungen. In Wien bieten 49 von 124 Häusern ein Kinderprogramm.
Die 26. ORF-Lange Nacht der Museen ist für Samstag, 3. Oktober 2026, angesetzt. Zwischen 18.00 und 24.00 Uhr sind österreichweit rund 670 Museen und Kultureinrichtungen zugänglich.
Mit Ermäßigung beträgt der Preis 16 Euro, der normale Tarif liegt bei 19 Euro. In Wien gilt eine Karte für fast alle Stationen und auch als Fahrschein für öffentliche Verkehrsmittel.
In Wien und Oberösterreich sind Museen mit Programmen dabei
Die Wiener Ausgabe zählt 124 teilnehmende Museen und Sammlungen. Für Kinder ist in 49 Häusern zusätzlich ein eigenes Programm vorgesehen.
Oberösterreich zählt 52 teilnehmende Museen und Kulturinstitutionen. Das Programm umfasst Angebote für Kinder und Vorführungen ebenso wie Workshops, Führungen und Ausstellungen. Zu den Linzer Stationen zählen unter anderem das Zeitgeschichte Museum Voestalpine und das Zahnmuseum sowie das Offene Kulturhaus (OK) Linz, das Schlossmuseum, das Francisco Carolinum, das Nordico Stadtmuseum und das Lentos Kunstmuseum. Eine Fußroute und zwei Shuttlebuslinien verbinden die Linzer Museen.
Im Raum Wels sind die Stadtmuseen Wels, das Benediktinerstift Lambach und die Sternwarte des Stiftes Kremsmünster beteiligt. In Ampflwang öffnet das ÖGEG Eisenbahn- und Bergbaumuseum, in Rutzenmoos das Evangelische Museum Oberösterreich. Im Ars Electronica Center stehen Wissenschaft und Technik im Mittelpunkt. Dort sind Führungen, Familienangebote und interaktive Stationen geplant.
In Salzburg wird die Landespolizeidirektion in der Alpenstraße zum Veranstaltungsort. Zusätzliche Programmpunkte im Polizeimuseum sind bereits ab 16.00 Uhr vorgesehen. Unter dem Titel „Tatort Kaiserreich“ geht es dort um Kriminalfälle aus der Monarchie. Zu sehen sind historische und aktuelle Polizeifahrzeuge, Uniformen und Einsatzmittel. Außerdem sind Vorführungen, Lesungen und Angebote für Kinder angekündigt. Ein Raum in Bad Ischl widmet sich dem Erzabbau im Mittelalter. In Tulln gehört auch der Gästehafen zum Veranstaltungsprogramm.
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