Mayon-Ausbruch erzeugt 3.000-Meter-Aschewolke auf den Philippinen
KI-Bild Nach dem Ausbruch hob Phivolcs die Warnstufe an. Der Gouverneur ordnete Evakuierungen im Gefahrengebiet an.
Auf den Philippinen begann der Ausbruch des Mayon um 11.53 Uhr Ortszeit. Dabei stieg eine Aschewolke bis auf 3.000 Meter Höhe auf. Phivolcs hob nach dem Ausbruch die Warnstufe an. Am Vulkan ist weiterhin ein umfangreicherer Ausbruch möglich, der eine Bedrohung darstellen würde.
Der Wind lenkte kräftige Aschewolken, die schnell in die Höhe gelangten, nach Westen und Südwesten. Ascheregen dürfte Daraga, Guinobatan und Orte in der Umgebung treffen.
Die Behörden hielten eine weitere Etappe magmatischer Vorgänge für möglich. In den nächsten Tagen und Wochen könnten Lavaströme und pyroklastische Ströme auftreten. Diese heißen Gemische aus Gas, Asche und Gestein könnten die mittleren und höher gelegenen Vulkanflanken erreichen.
Noel Rosal, Gouverneur der Provinz Albay, ordnete die Evakuierung aller Bewohnerinnen und Bewohner der Gefahrenzone innerhalb eines Umkreises von sechs Kilometern an. Für etwa 5.000 Menschen aus acht Städten und Gemeinden der Umgebung erwarteten die Behörden einen Bedarf an Notunterkünften.
In der Provinz Albay fiel der Unterricht an sämtlichen Schulen und Bildungseinrichtungen aus. Pilotinnen und Piloten sollen außerdem von den Luftfahrtbehörden einen Warnhinweis zu Flügen nahe dem Krater erhalten. Für Flugzeuge könnten Aschewolken gefährlich werden, falls es zu einem unvermittelten Ausbruch kommt.
Im Mai hinterließ ein Ausbruch des Mayon durch dichten Ascheregen eine Ascheschicht rund um den Vulkan. Damals hatte der Ausbruch Folgen für über 50 Dörfer.
Am Pazifischen Feuerring, wo die Philippinen liegen, ist die Erdkruste besonders aktiv. Vulkanausbruch und Erdbeben ereignen sich dort oft.
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