Martin Sellner sagt, Frankreich habe ihm die Einreise verwehrt
KI-Bild Sellner gibt an, an einem französischen Flughafen festgehalten worden zu sein und am folgenden Tag abgeschoben zu werden.
Nach Sellners Darstellung ließen die französischen Behörden den 37-jährigen Aktivisten nicht nach Frankreich einreisen. Auf X erklärte Sellner, er müsse an einem Flughafen in Frankreich bleiben und solle am darauffolgenden Tag abgeschoben werden.
In einer Buchhandlung in Paris plante Sellner eine Präsentation seines Buchs „Remigration“ samt Signierstunde.
Die französischen Behörden ließen einen Kongress der extremen Rechten zum Thema „Remigration“ in einem Pariser Vorort nicht zu. Auch für Sonntag ließen sie eine Kundgebung in Paris nicht stattfinden. Linke Gruppen stellten Proteste gegen Sellners Auftritt und den Kongress in Aussicht.
Als Grundlage für das Verbot nannte der Präfekt der Region eine fremdenfeindliche und rassistische Ideologie. In diesem Weltbild würden Migranten als grundsätzliche Gefahr für die künftige Entwicklung der europäischen Staaten gelten.
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