MIGRA feiert Spatenstich für drei Wohnprojekte in Wien
Bild mit KI erstellt Am Steinspornweg in der Donaustadt fand der Spatenstich stellvertretend für drei Standorte statt. Geplant sind rund 70 geförderte Wohnungen.
Der gemeinnützige Bauträger MIGRA feierte am 5. Oktober 2026 am Steinspornweg 33 in der Donaustadt den Spatenstich zum 1. Wiener WohnBAUMprogramm. Der Termin stand stellvertretend für drei Liegenschaften des Programms.
Das Paket umfasst Standorte am Steinspornweg 33 und an der Donaustadtstraße im 22. Bezirk sowie an der Leopoldauer Straße 132A im 21. Bezirk. MIGRA errichtet dort rund 70 geförderte Wohnungen mit rund 5.700 Quadratmetern Wohnnutzfläche, darunter 36 geförderte und 34 SMART-geförderte Wohnungen. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen.
WohnBAUMprogramm plant rund 1.200 Wohnungen in Holzbauweise
Die Stadt Wien rief das Programm 2021 ins Leben. In drei Phasen sollen rund 1.200 Wohnungen in Holz- und Holz-Hybrid-Bauweise entstehen. Im Mittelpunkt stehen neben dem Bauen mit Holz die Klimaresilienz, kreislaufwirtschaftliche Planung, die Digitalisierung des Planungsprozesses und alternative Energielösungen.
MIGRA setzte sich 2022 mit ihren Konzepten für Paket B in einem Bauträgerwettbewerb durch, den der wohnfonds_wien abwickelte. Hohensinn Architektur entwickelte ein an unterschiedliche Standorte anpassbares Baukastensystem mit vorgefertigter Holzrahmenbauweise und Raummodulen. Auch die Nasszellen samt Installationen werden vorgefertigt.
ReUse-Parkett, Altholz und der Einsatz des Erdaushubs am jeweiligen Bauplatz sollen die Kreislaufwirtschaft stärken. Ein digitaler Zwilling stellt Informationen zu Materialien, Bauteilen, Reparaturen, Rückbau und Wiederverwertung bereit. Wärmepumpen mit Tiefensonden versorgen Fußbodenheizung und Bauteilaktivierung zum Heizen und zur Sommertemperierung. Dezentrale Wärmepumpen bereiten das Warmwasser auf. Begrünte Dachflächen werden für Photovoltaikanlagen genutzt.
Hertha am Wasser umfasst 15 geförderte Wohnungen
Das Projekt am Steinspornweg umfasst 15 geförderte Wohnungen, acht davon im SMART-Wohnbauprogramm mit besonders günstigen Konditionen. Der Neubau besteht aus fünf Einzelhäusern rund um Dorfplätze und vier kleineren Gemeinschaftshäusern.
Die Wohnungen haben ein bis vier Zimmer und private Freiflächen wie Balkone, Loggien, Terrassen oder Eigengärten. Zwei anmietbare Kleingewerbeflächen sollen Arbeiten und Wohnen verbinden. Gemeinschaftsgärten, Urban Gardening, Werkstätten, eine Gartenküche sowie zentrale Aufenthalts- und Begegnungszonen sind als Treffpunkte vorgesehen.
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