Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
Umbau am Wiener Ring schafft breiten Radweg und mehr GrünBild mit KI erstellt

Die Bauarbeiten am Wiener Ring haben begonnen. Geplant sind ein breiter Zwei-Richtungs-Radweg, 900 Quadratmeter Grün und zwölf Bäume.

Am Wiener Ring haben zwischen Schottentor und Franz-Josefs-Kai die Bauarbeiten zur Neuordnung des Rad- und Fußverkehrs begonnen. Planungsstadträtin Ulli Sima gab gemeinsam mit Selma Arapovic, Klubvorsitzende der NEOS Wien, und SPÖ-Klubvorsitzendem Josef Taucher den offiziellen Startschuss.

In dem 700 Meter langen Abschnitt wird die bestehende Nebenfahrbahn zu einem 4,50 Meter breiten Zwei-Richtungs-Radweg. Der bisher gemeinsam genutzte Geh- und Radweg in der Allee soll künftig ausschließlich Fußgängern dienen. Beide Verkehrsarten erhalten auf der Innenseite des Rings mehr Platz.

Neue Grünflächen und getrennte Wege entstehen am Ring

4.000 Quadratmeter werden entsiegelt und mit versickerungsfähiger Pflasterung versehen. Dazu kommen 900 Quadratmeter neue Grünflächen und zwölf zusätzliche Bäume. Entlang der Gehsteige sind Grünbeete und rund 60 Sitzgelegenheiten geplant. Zusätzliche Aufenthaltsflächen entstehen an den Kreuzungen Wipplingerstraße und Börsegasse.

Der Radweg wird erstmals in Wien sandfarben gestaltet. Die Farbe wird in den Asphalt eingearbeitet und nicht aufgemalt. Laut Stadt soll der Farbkontrast zum Gehweg die Orientierung erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen. Der Gehsteig vor den Ringgebäuden soll eine barrierefreie Granitsteinpflasterung erhalten. Gepflasterte Zwischeninseln sollen sichere Zwischenstopps beim Queren ermöglichen und den Radverkehr bremsen. Zusätzliche Gehsteigvorziehungen sollen die Kreuzungsbereiche sicherer machen. Das Gesamtkonzept wurde mit Gehl Architects aus Kopenhagen entwickelt.

Wasserwerke verlegen vor dem Umbau neue Rohre

Die Wiener Wasserwerke verlegen vorab neue Wasserrohre vor dem Palais Hansen sowie entlang der Hohenstaufengasse, Wipplingerstraße und Börsegasse. Die Arbeiten der MA 28 dauern bis zum Sommer 2027. Danach schließt der nächste Bauabschnitt an. Die Hauptfahrbahn für den Kfz-Verkehr und der öffentliche Verkehr bleiben unverändert. Auf den Abschnitt folgen der Universitätsring sowie Stubenring, Parkring und Schubertring. Danach sind Opernring, Burgring und Dr.-Karl-Renner-Ring an der Reihe, ehe die Umgestaltung am Kärntner Ring abgeschlossen wird.

Lass Deine Reaktion da

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.