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Eine hölzerne Brücke führt über einen Fluss; dahinter liegen Häuser am Fuß eines Berges.

Die Brücke ist eröffnet und für den Verkehr freigegeben. Ihr kombinierter Geh- und Radweg ist 3,75 Meter breit.

Am Freitag, 30. Oktober, erfolgte die Eröffnung der neuen Milser Innbrücke auf der B171 Tiroler Straße. Seit diesem Tag ist die Brücke für den Verkehr freigegeben. Straßenbaureferent LHStv Josef Geisler und die Standortbürgermeister Bernhard Schöpf aus Mils bei Imst sowie Reinhard Raggl aus Schönwies eröffneten das Bauwerk.

Die mehr als 90 Jahre alte Vorgängerin aus dem Jahr 1936 ist dem Neubau gewichen, der nun die Verbindung zwischen Mils bei Imst und Schönwies herstellt. Für das Projekt wenden Land Tirol und die Gemeinden Mils bei Imst und Schönwies rund 5,2 Millionen Euro auf. Die Bauzeit reichte von Oktober 2025 bis Oktober 2026.

Die Brücke schafft mehr Raum für Fuß- und Radverkehr

Die neue Stahlbetonbrücke führt in drei Feldern über den Inn und liegt dort zwischen den beiden Gemeinden. Ihre Spannweite beträgt 71,50 Meter, ihre Breite 13,25 Meter. Auf der B171 liegt sie zwischen Kilometer 140,75 und 141,03.

Neben Fahrbahn und Gehsteig gibt es auf der Brücke zusätzlich einen Weg für den gemeinsamen Fuß- und Radverkehr, der 3,75 Meter in der Breite misst. Straßenstücke im Anschluss an die Brücke wurden samt Geh- und Radwegen instand gesetzt. Der zusätzliche Weg bringt für Menschen, die zu Fuß gehen, und für Radfahrer mehr Sicherheit. Zugleich erhält der Inntalradweg, der über die Region hinausführt, mit der Brücke einen weiteren Abschnitt.

Gregor Wieland, Leiter des Sachgebiets Brücken- & Tunnelbau des Landes, zufolge erhöhen die zeitgemäße Konstruktion als integrales Stahlbetontragwerk und der gegenüber dem alten Bauwerk vergrößerte Durchflussquerschnitt die Hochwasserfestigkeit der Brücke. Die baulichen Eingriffe zielen außerdem darauf ab, Widerstandsfähigkeit und Sicherheit der Brücke selbst zu erhöhen.

Die für das Bauprojekt Zuständigen stellten unmittelbar neben der alten Brücke eine Behelfsbrücke mit einer Fahrspur auf, ehe der Abbruch begann. Während der Bauphase hielt die Behelfsbrücke den Verkehr zwischen Mils bei Imst und Schönwies aufrecht. Johannes Monz, stellvertretender Leiter des Baubezirksamts Imst, bewertete die Umleitung insgesamt positiv. Nennenswerte Rückstaus bildeten sich nach seiner Einschätzung nicht.

In den nächsten Wochen sollen neben der Behelfsbrücke auch die dafür aufgeschütteten Erdmengen entfernt werden. Danach folgen die Fertigstellung der Versickerungsanlagen, die Rekultivierung und der Abbau der Baustelleneinrichtung. Die abschließenden Restarbeiten sollen bis Ende Mai 2027 abgeschlossen sein.

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