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KI-Symbolbild: Ein schwarzer Flügel mit Notenblättern steht vor einem Cello und Stühlen in einem Musikraum.Bild mit KI erstellt

Die sieben MUK-Beiträge reichen von Konzerten bis zu Workshops. Mehrere Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt zugänglich.

Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) bringt sieben Veranstaltungen in das Festival Wien Modern 2026 ein. Das Festival läuft vom 30. Oktober bis 30. November.

Die 39. Ausgabe von Wien Modern trägt das Motto „Im großen Ganzen — Neue Musik und Ökosysteme“. Die Beiträge der MUK umfassen die Bereiche „Neue Musik“, „Crossover/Party“, „Forschung“ und „installative Kunst“. Zum Programm gehören zwei Konzerte, eine Party, Workshops, Masterclasses und eine Garten-Vernissage.

Ein Workshop und eine Gartenperformance führen ins Festivalprogramm

Vom 2. bis 4. November bietet das Interuniversitäre Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek im Pavillon 10 am Otto Wagner Areal einen Workshop an, der sich über drei Tage erstreckt. Beteiligt sind die Universität Wien, die MUK und das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum. Bei Gesprächen mit akademischen Mentor:innen erläutern Nachwuchswissenschafter:innen und Nachwuchskünstler:innen ihre Projekte. Am 2. November beginnt das Programm ab 14 Uhr, am 4. November ab 13.30 Uhr. Interessierte müssen für die Teilnahme am Workshop keinen Eintritt bezahlen.

Am 4. November bringen Annea Lockwood, eine Komponistin aus Neuseeland und den USA, und Studierende des Fachs Komposition an der MUK „Piano Garden. Piano Transplant 3“ im Garten beim Pavillon 10 zur Aufführung. Ein Klavier wechselt für das Vorhaben vom Konzertpodium in den Garten. Dort soll es den Einflüssen von Wind und Wetter sowie dem Faktor Zeit überlassen bleiben und sich nach und nach in die Landschaft einfügen. Vor der Performance arbeitet Lockwood in einer Masterclass mit Studierenden des Fachs Komposition. Der Eintritt zur Vernissage ist frei.

Konzerte und Party runden das MUK-Programm ab

Am 8. November erklingt im MUK-Pavillon 10 Annea Lockwoods „Piano Works“ auf einem modifizierten Klavier und mit eingespielten Tonspuren. Xenia Pestova Bennett wirkt bei der Konzert-Performance mit. Wer zuvor „Annea Lockwood: The Piano Works“ besucht, kann dem Gespräch ohne Eintrittskosten beiwohnen.

Die italienische Komponistin Francesca Verunelli stellt das Programm zusammen: Am 19. November um 20 Uhr umfasst der Konzertabend im Gläsernen Saal des Musikvereins Wien eigene Werke sowie Kompositionen von Beat Furrer, Cassandra Miller und Gérard Pesson.

Beim Konzerttermin „Silent Ecologies“ erklingen am 29. November im Pavillon 10 zwischen 15 und 18 Uhr Werke von Komponist:innen des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter Stücke von John Cage, Olivier Messiaen und Kaija Saariaho. Neue Kompositionen von MUK-Studierenden sind ebenfalls erstmals zu hören. Dazu zählen Arbeiten von Parsa Badiei Sabet, Valeriia Dolhikh und Ricardo Vendramin Ross, die beim Ö1 Talentebörse Kompositionspreis das Finale erreicht haben. Ab 18 Uhr prägen bei „PARTY MODERN | MUK@OWA“ die Dozent:innen und Studierenden aus den Ausbildungsgruppen von Masha Dabelka, Christian Fennesz und Martin Siewert das Programm. Es umfasst elektronische Klänge, spontan entwickelte Musik sowie DJ-Auflegen beziehungsweise Turntablism. Beide Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt zugänglich.

Von 15.30 bis 16 Uhr folgt ein Gespräch mit Lockwood, Pestova Bennett und Helga Arias, Komponistin und Leiterin des Instituts für Tasteninstrumente, Musikleitung und Komposition an der MUK.

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