Neue ICE-Verbindungen führen im Winter nach Tirol
Bild mit KI erstellt Ab der Wintersaison fährt täglich ein ICE von Hannover nach Innsbruck. Samstags kommt eine Verbindung von Frankfurt zum Arlberg hinzu.
Ab der Wintersaison 2026/27 fährt erstmals täglich ein ICE direkt von Hannover nach Innsbruck. Er startet in Hannover um 14.42 Uhr und erreicht Innsbruck um 21.18 Uhr. Unterwegs hält er unter anderem in Kassel, Würzburg, Augsburg, München, Kufstein, Wörgl und Jenbach. Die Rückfahrt startet in Innsbruck um 8.42 Uhr.
An Samstagen fährt außerdem ein ICE von Frankfurt am Main zum Arlberg. Die Verbindung über Heidelberg, Stuttgart und Ulm gilt vom 13. Dezember 2026 bis zum 4. April 2027. St. Anton am Arlberg erreicht der Zug um 12.43 Uhr, danach hält er in Landeck-Zams. Die Rückfahrt fährt sonntags um 15.17 Uhr.
Der Nachtzug des Urlaubsexpress fährt im Winter häufiger von Hamburg über Bremen, Münster und Dortmund nach Tirol. Zu den Halten zählen Kufstein, Wörgl, Jenbach, Innsbruck, Ötztal, Landeck-Zams und St. Anton am Arlberg.
Auch der Nachtzug Snälltåget fährt im Winter wieder wöchentlich nach Tirol. Er verkehrt von 18. Dezember 2026 bis 13. März 2027 freitags nach Tirol und samstags retour. Die Strecke führt von Malmö über Kopenhagen, Odense, Kolding und Hamburg bis nach Innsbruck. In Tirol hält der Zug in St. Johann, Kitzbühel und Jenbach. Anschlussbusse bringen Fahrgäste unter anderem ins Zillertal, nach Sölden und Obergurgl, Ischgl sowie St. Anton am Arlberg. Sie können direkt über Snälltåget gebucht werden und sind dadurch garantiert.
Innsbruck ist im Winter mit Flixbus ohne Umstieg aus rund 150 europäischen Destinationen erreichbar. Seit März 2026 verbindet außerdem ein Nachtbus Kopenhagen und Innsbruck direkt. Er fährt dreimal pro Woche in jede Richtung und hält unter anderem in Lübeck, Hamburg, Hannover und Seefeld.
Bahnarbeiten führen zu Umleitungen und längeren Fahrzeiten
Die Bahnstrecke Freilassing–Rosenheim wird vom 7. Februar 2027, 23.59 Uhr, bis zum 9. Juli 2027, 21 Uhr, generalsaniert und vollständig gesperrt. Internationale Fernzüge, etwa zwischen Wien und München, werden großräumig und hauptsächlich über Passau umgeleitet. Die innerösterreichischen Korridorzüge zwischen Salzburg, Tirol und Vorarlberg sollen voraussichtlich über die Giselabahn und Zell am See fahren. Dadurch verlängern sich die Fahrzeiten deutlich.
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