Niederösterreich fördert 193 Schul- und Kindergartenprojekte

Das Land stellt mehr als 14 Millionen Euro an Zuschüssen bereit. Bei 28 Projekten liegen die anerkannten Kosten über 100.000 Euro.
Das Kuratorium des NÖ Schul- und Kindergartenfonds beschloss Förderungen für 193 Projekte an Schulen und Kindergärten. Das Land unterstützt die Vorhaben mit Zuschüssen von mehr als 14 Millionen Euro. Den Vorsitz des Kuratoriums führt Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Der Fonds beschließt Unterstützungsleistungen an Gemeinden für Investitionen in Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen. Die geförderten Vorhaben reichen von Neubauten von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen über Sanierungen sowie Um- und Zubauten bis zu Ankäufen, etwa von EDV-Anlagen oder Einrichtungen.
28 der geförderten Projekte haben anerkannte Kosten von über 100.000 Euro. Dazu zählen auch Kindergartenerweiterungen im Zusammenhang mit der NÖ Betreuungsoffensive, für die ein erhöhter Fördersatz gilt.
In Hagenbrunn wird die Erweiterung des Kindergartens um eine Kindergartengruppe und eine Tagesbetreuungseinrichtungsgruppe mit dem erhöhten Fördersatz gefördert. In Haslau-Maria Ellend und Prinzersdorf entstehen neue Häuser mit zusätzlichen Gruppen.
Statistik Austria veröffentlicht neue Zahlen zur Kinderbetreuung
Bei den Besuchsquoten der Zwei-, Drei- und Vierjährigen liegt Niederösterreich laut den jüngst veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria deutlich über dem Österreich-Durchschnitt. Von 174 österreichweit neuen Gruppen befindet sich jede zweite in Niederösterreich.
96,8 Prozent der Kindergärten in Niederösterreich sind 47 Wochen oder länger pro Jahr geöffnet. Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister schreibt den Gemeinden einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Kinderbetreuungsoffensive zu. Ihr zufolge hat sich die seit Sommer 2023 geltende Reduktion der Schließtage von drei Wochen auf eine Woche positiv auf das VIF-konforme Angebot ausgewirkt. Zahlreiche Ferienbetreuungsangebote der Gemeinden außerhalb des Kindergartenbetriebs sind in der Statistik nicht erfasst.
Teschl-Hofmeister sagte, für die Förderung des Ausbaus werde im Budgetpfad des Landes in den Jahren 2027 und 2028 ausreichend Geld zur Verfügung gestellt. Die Landesrätin bezeichnete Investitionen in Bildungseinrichtungen zudem als Maßnahmen für die positive Entwicklung des Arbeitsmarkts und der Wirtschaft in Niederösterreich.
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