NÖ Landesgesundheitsagentur erhält Inklusionspreis 2026 in Baden

Bei der ALC-Gala im Casino Baden erhielt die NÖ LGA den Inklusionspreis 2026. Sie beschäftigt knapp 1.600 Menschen mit Behinderungen.
Die NÖ Landesgesundheitsagentur (NÖ LGA) erhielt den Inklusionspreis 2026. Überreicht wurde die Auszeichnung bei der Gala des Austrian Leading Company Awards (ALC) im Casino Baden. Der Preis würdigt das langfristige Engagement, Inklusion in der Unternehmenskultur zu verankern. Dazu zählen die Beschäftigung und Förderung von Menschen mit Behinderungen sowie der Abbau von Barrieren in Arbeitsabläufen, Gebäuden, Informationsangeboten und Dienstleistungen. Derzeit beschäftigt die NÖ LGA knapp 1.600 Menschen mit Behinderungen.
Rund 35 Behindertenvertrauenspersonen und fünf Barrierefreiheitsbeauftragte der NÖ LGA unterstützen diese Arbeit. Die Beauftragten betreuen jeweils eine der fünf Regionen. Sie beraten Beschäftigte und Führungskräfte, erkennen Barrieren und mögliche Verbesserungen und bringen ihre Expertise in Planungs- und Entscheidungsprozesse ein. Außerdem leisten sie Informations- und Sensibilisierungsarbeit und arbeiten mit internen und externen Fachpersonen sowie Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen zusammen.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete den Preis als Anerkennung für das Engagement und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Inklusion im Alltag umsetzen. Sie verwies auf die besondere Verantwortung der NÖ LGA als einer der größten Arbeitgeber Niederösterreichs. Die Landesräte Christiane Teschl-Hofmeister und Anton Kasser betonten, Gesundheit und Pflege müssten für alle Menschen zugänglich sein. Die Auszeichnung zeige wichtige Schritte und sei zugleich ein Auftrag, diesen Weg fortzusetzen.
Hannes Neuwirth und Sabine Figel erklärten, gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben brauche Rahmenbedingungen, die individuelle Fähigkeiten in den Mittelpunkt stellen und Barrieren abbauen. Die Vorstände der NÖ LGA, Elisabeth Bräutigam und Bernhard Kadlec, sehen den Preis als Anerkennung und Ansporn, Inklusion in der gesamten Agentur weiterzuentwickeln. Sie verstehen sie als Teil der Verantwortung gegenüber Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Beschäftigten.
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