Online-Anlagebetrug kostet Salzburgerin mehr als 27.000 Euro
Bild mit KI erstellt Die Polizei hat den Anlagebetrug aufgeklärt. Eine 71-jährige Oberösterreicherin wird als Beschuldigte bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Hohe Erträge versprach ein angebliches Onlineportal für Geldanlagen, das eine 75-jährige Salzburgerin im April 2026 über eine Anzeige entdeckte. Für die Frau hatte die Täterschaft ein Konto angelegt, auf das sie als Erstes Geld transferierte.
Auf dem Konto erschienen bald darauf die ersten angeblichen Gewinne. Die Frau machte letztlich ihre Goldbarren zu Geld, weil man mehrfach zusätzliche Geldbeträge von ihr verlangt hatte. Den Erlös nahm ein Kurier entgegen, den die Täterschaft geschickt hatte. Auf ihrem Konto gingen zwischendurch 2.000 Euro ein. Das sollte verhindern, dass sie das Vertrauen verlor.
Als sie sich die angeblichen Gewinne auszahlen lassen wollte, hieß es, zuerst sei eine Lizenzgebühr fällig. Die Frau veranlasste daraufhin einen Geldtransfer, dessen Ziel ein deutsches Bankkonto war. Ein Kredit über 19.800 Euro wurde ihr als Möglichkeit genannt, die angeblichen Gebühren zu bezahlen. Den überwiesenen Betrag sollte sie in bar beheben und anschließend in einem Kuvert einem Kurier übergeben.
Die Polizei forschte eine Beschuldigte aus
Weitere Ermittlungen ergaben, dass dieser Geldbetrag einem Verfahren der Polizeiinspektion Amstetten zuzuordnen ist. Die Polizei forschte schließlich eine 71-jährige Oberösterreicherin als Beschuldigte aus. Sie wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Umfangreiche Ermittlungen klärten den Anlagebetrug auf. Der Salzburgerin entstand ein Gesamtschaden von mehr als 27.000 Euro.
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