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KI-generiertes Bild: Ein Richterhammer liegt neben Aktenmappen auf einem Holztisch.KI-Bild

Die Anklage betrifft Kartenverkaufserlöse und den Vorwurf, Manker habe 2023 Vermögen seiner Produktionsfirma beiseitegeschafft.

Theatermacher Paulus Manker sieht sich einer Anklage der Staatsanwaltschaft Wien gegenüber, die ihm Veruntreuung und betrügerische Krida vorwirft. Im Zentrum stehen Erlöse aus Kartenverkäufen für „Alma – A Show Biz ans Ende“ im Südbahnhotel.

Manker soll dafür gesorgt haben, dass Einnahmen aus Kartenverkäufen zunächst auf Bankverbindungen der Alma Theaterproduktion GmbH und später des Vereins „Kulturaktiv – Verein zur Förderung von Kunstaktivitäten“ gelangten. Die Abmachung sah Zahlungen auf die Bankverbindung der S&W Kulturmanagement GmbH vor. Das Unternehmen trug früher den Namen Südbahnhotel Kultur GmbH. Nach Begleichung der Produktionsausgaben sollten die Einnahmen verteilt werden. Der Manker vorgeworfene finanzielle Vorteil liegt in der Größenordnung von 350.000 Euro. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Anklage umfasst auch Vorwurf zu GmbH-Vermögen

Ein weiterer Vorwurf betrifft das Jahr 2023. Manker soll Vermögenswerte der Alma Theaterproduktion GmbH dem Zugriff entzogen und damit verhindert haben, dass Gläubiger ihre Forderungen erfüllt bekamen. Er war Geschäftsführer der Gesellschaft.

Im August 2024 setzte das Konkursverfahren über die Alma Theaterproduktion GmbH ein. Zu einem früheren Zeitpunkt bezifferte die S&W Kulturmanagement GmbH als Privatbeteiligte ihren Schadenersatzanspruch mit etwa 427.000 Euro.

Ende 2024 wurde das Südbahnhotel zwangsgeräumt. Damit endete dort die Ära von Mankers Theaterstücken. Auf die Zwangsräumung entfielen Kosten von 96.000 Euro.

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