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KI-Symbolbild: Uniformierte Personen gehen neben einem blau-weißen Auto mit Blaulichtbalken.Bild mit KI erstellt

Die Fahndung mit Hubschrauber blieb vorerst erfolglos. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen werden unter 133 erbeten.

Die Polizei hat am Samstagabend nach Meldungen zu zwei Wohnhäusern in St. Margarethen bei Knittelfeld und Landschach bei Knittelfeld eine umfangreiche Alarmfahndung gestartet. Die Suche blieb vorerst ohne Erfolg.

Ein Hausbesitzer hatte gegen 19.15 Uhr auf seinem Mobiltelefon die Überwachungsbilder seines Wohnhauses in St. Margarethen bei Knittelfeld angesehen. Auf seiner Terrasse waren für ihn zwei verdächtige Personen zu sehen. Daraufhin verständigte er die Polizei. Zur Kontrolle des Hauses rückten mehrere Polizeistreifen an, unterstützt von einem Polizeidiensthund. Sie fanden weder Personen noch Spuren eines Einbruchs.

Wegen der Alarmanlage dürften sich die beiden Verdächtigen in dunkler Kleidung davongemacht haben. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die anschließende Alarmfahndung.

Spuren bestätigen einen Einbruch in Landschach

Während die Suche lief, verständigte wenige Minuten später ein Mann aus dem rund fünf Kilometer entfernten Landschach bei Knittelfeld die Polizei. Als er beim Wohnhaus seiner Schwester nach dem Rechten sah, schöpfte er den Verdacht, dass dort eingebrochen worden war. Weil noch Unbekannte im Gebäude sein konnten, bewachten mehrere Polizeistreifen zunächst das Haus von außen. Danach suchten Kräfte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) und eine Polizeidiensthundestreife im Inneren nach ihnen. Das Gebäude war leer. Auch in der Umgebung ließen sich keine Verdächtigen finden.

Unter anderem anhand gesicherter Spuren stand fest, dass zumindest zwei Unbekannte in das Haus eingedrungen waren. Auf Wertgegenstände hatten sie es beim Durchwühlen sämtlicher Räume abgesehen. Offenbar brachen sie ihr Vorhaben wegen einer Störung ab und entkamen vermutlich mit wenig Bargeld. Als Ausgang aus dem Haus dürfte ihnen ein Fenster des Obergeschoßes gedient haben. Anschließend dürften sie zunächst das Zwischendach und dann das Garagen- beziehungsweise Gartenhüttendach zur Flucht genutzt haben. Die Polizei geht noch der Frage nach, ob es eine Verbindung zwischen dem Geschehen in Landschach und jenem in St. Margarethen gibt. Bisher steht das nicht fest.

Polizei bittet um Meldungen und warnt vor eigener Verfolgung

Professionell vorgehende Einbrechergruppen ändern ihre Methoden flexibel und sind auch bei Tageslicht aktiv. Bei Beobachtungen verdächtiger Personen und Fahrzeuge soll die Bevölkerung nach dem Aufruf der Polizei deshalb unverzüglich den Notruf 133 wählen. Wer Kennzeichen, Beschreibungen von Personen oder andere Auffälligkeiten beobachtet, kann zur Aufklärung beitragen.

Niemand sollte Verdächtigen selbst nachgehen oder sie zur Rede stellen. Haus- und Wohnungstüren sollten auch dann abgeschlossen werden, wenn man die Wohnung nur kurz verlässt.

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