Prozess in Bruck an der Mur betrifft Hochschwab-Kletterroute
Bild mit KI erstellt Ein Mann ist wegen Diebstahls und Sachbeschädigung an der Route „Geheimer Schwob“ angeklagt. Er soll Laschen entfernt und Bohrhaken durchtrennt haben.
Ein Mann ist wegen Diebstahls und Sachbeschädigung an der Kletterroute „Geheimer Schwob“ am Hochschwab angeklagt. Der Prozess soll am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zu Mittag am Bezirksgericht Bruck an der Mur beginnen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Der Angeklagte hat die Vorwürfe eingeräumt. Bei dem Termin ist allein seine Aussage vorgesehen. Auf eine Ladung von Zeugen wurde verzichtet.
Der Vorwurf umfasst Laschen und Bohrhaken
Im Mittelpunkt des Vorwurfs steht ein Vorfall vom 12. März 2025. An diesem Tag soll der Angeklagte eine große Zahl an Metalllaschen von der Route abgeschraubt und weggebracht haben. Außerdem soll er mehrere Bohrhaken mit einem Winkelschleifer durchtrennt haben.
Kletterinnen und Kletterer befestigen ihre Karabiner an den Laschen, um sich abzusichern. Das Fehlen dieser Sicherungen hätte andere Kletterer in erhebliche Gefahr bringen können.
Vor Ort erfasste die Alpinpolizei die festgestellten Schäden, nachdem sie den Zustand der Route geprüft hatte.
FPÖ-Chef Herbert Kickl war der erste Kletterer auf dieser Route. Zum Gerichtsverfahren gehört Kickl nicht.
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