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KI-Symbolbild: Ein blauer Wasserhahn lässt Wasser in ein Becken laufen.Bild mit KI erstellt

Die aktuellen Wasserproben sind unauffällig. Für eine Aufhebung des Abkochgebots in Steyrs Waldrandsiedlung fehlt noch ein weiterer Befund.

Für das Versorgungsgebiet Waldrandsiedlung in Steyr gilt das Abkochgebot vorerst weiter. Die jüngsten Trinkwasserproben waren mikrobiologisch unauffällig. Seit 23. Oktober liegen die Untersuchungsergebnisse vor. Sie zeigen die Wirkung der Chlorierung.

Eine routinemäßige Kontrolle hatte in der Vorwoche eine Verunreinigung des Trinkwassers in der Waldrandsiedlung ergeben. Zur Desinfektion behandeln die Stadtbetriebe Steyr das Wasser im betroffenen Versorgungsgebiet mit Chlor.

Bei allen Vorkehrungen, Prüfschritten und Festlegungen wird das Vorgehen eng mit der Trinkwasseraufsicht des Amtes der Oö. Landesregierung vereinbart. Voraussetzung für ein Ende des Abkochgebots ist, dass zwei Untersuchungen hintereinander unauffällige Ergebnisse liefern.

Ein unabhängiges Labor analysiert derzeit eine weitere Wasserprobe, die bereits gezogen wurde. Bis das Ergebnis vorliegt, vergehen mehrere Tage. Ob das Abkochgebot enden kann, lässt sich erst auf Grundlage dieses Befunds festlegen.

Beim Abkochen sind Mindestzeiten einzuhalten

Das Leitungswasser ist für mindestens drei Minuten bei kräftigem Sieden zu halten. Anschließend muss seine Temperatur über zehn Minuten hinweg allmählich sinken.

Nur nach vorherigem Abkochen kommt Leitungswasser zum Trinken und für das Zubereiten von Speisen infrage. Dieselbe Vorgabe gilt für die Zahnpflege und das Säubern von offenen Wunden.

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