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KI-generiertes Bild: Eine Person hält eine Schleifscheibe in einer Werkhalle.KI-Bild

Das Werk in Pune umfasst rund 4.000 Quadratmeter. Dort sollen Superschleifmittel für hochpräzise Anwendungen im Mikrometerbereich entstehen.

In Pune im Westen Indiens nahm der Tiroler Schleifmittelhersteller Tyrolit aus Schwaz seine erste Produktionsstätte in Indien in Betrieb. Der Bau dauerte ein Jahr.

Die Produktionsstätte umfasst rund 4.000 Quadratmeter. Dort sollen Superabrasives für hochpräzise Anwendungen im Mikrometerbereich hergestellt werden. Tyrolit führte den steigenden Bedarf in Indien als Grund für den Schritt an. Eine Niederlassung hatte das Unternehmen dort bereits. Tyrolit sieht das Werk als strategischen Schritt, um seine Präsenz in einem wichtigen Wachstumsmarkt langfristig auszubauen.

Diamant und kubisches Bornitrid (CBN) bilden die Bestandteile der Superabrasives. Sie weisen eine hohe Härte auf und sind gegenüber Verschleiß, Temperatur und Säure beständig. Mit hoher Genauigkeit lassen sich Keramik, Glas und nicht-ferrometallische Werkstoffe schleifen. Zum Spektrum gehören auch medizinische Anwendungen sowie die Technik rund um Fluggeräte und Raumfahrt. Tyrolit-Schleifwerkzeuge werden unter anderem in der Medizintechnik, im Autobau sowie bei der Herstellung von Werkzeugen und Formen verwendet.

Zuletzt lag der Umsatz der Tyrolit Gruppe bei rund 740 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigte rund 4.500 Mitarbeiter an 30 Produktionsstandorten.

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