VCÖ will Tempo 80 nach 19 Verkehrstoten in Kärnten
KI-Bild In Kärnten starben bis Ende Oktober 19 Menschen bei Verkehrsunfällen. Der VCÖ setzt sich für niedrigere Tempolimits ein.
Vom 1. Jänner bis zum 29. Oktober 2026 starben bei Verkehrsunfällen in Kärnten insgesamt 19 Menschen. Der VCÖ setzt sich für Maßnahmen gegen schwere Verkehrsunfälle und weitere Todesfälle ein und bringt Tempo 80 auf Freilandstraßen ins Spiel.
Eine vorläufige Auswertung für die ersten zehn Monate 2026 zählt unter den Verkehrstoten in Kärnten acht Motorradfahrende, fünf Menschen in Pkw und drei Personen, die zu Fuß unterwegs waren. Österreichweit weist die Statistik seit Jahresbeginn 304 Verkehrstote aus. Niederösterreich hat mit 91 die höchste Zahl.
Aktuell verzeichnet Vorarlberg neun Verkehrstote, das Burgenland zehn und Wien acht, womit alle drei unter dem Kärntner Wert liegen. Kärnten verzeichnete 2022 mit 21 Verkehrstoten den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Für das Gesamtjahr 2025 waren es 35, seit 2000 sind es 1.161.
Der VCÖ will die Sicht an Schutzwegen verbessern
Innerorts setzt sich der VCÖ für besseren Schutz von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie des Radverkehrs ein. Vor Schutzwegen soll das Halte- und Parkverbot künftig zehn statt fünf Meter umfassen, damit man besser sieht. Zudem sollen Übergänge nach Vorstellung des VCÖ übersichtlicher und Gehwege ausreichend breit sein. Zu seinen Forderungen zählen außerdem Verkehrsberuhigungen und Begegnungszonen.
An besonders kritischen Straßenabschnitten spricht sich der VCÖ für stationäre Radargeräte und Section-Control-Systeme aus, damit Tempolimits beachtet werden.
Niedrigeres Tempo verkürzt den Anhalteweg
Bei einem Auto beträgt der Anhalteweg bei 80 km/h 51 Meter, bei 100 km/h rund 74 Meter. Ein Auto mit einer Ausgangsgeschwindigkeit von 100 km/h fährt nach 51 Metern noch 66 km/h. Niedrigere Geschwindigkeiten verkürzen den Anhalteweg und verringern bei Kollisionen sowohl die Aufprallgeschwindigkeit als auch die Verletzungsschwere.
Fehler entdeckt? So gehen wir mit Fehlern um
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.
Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.