Zwei Jugendliche gestehen fünf Brandlegungen in Steyr
Bild mit KI erstellt Ein 15-Jähriger und ein 17-Jähriger wurden ausgeforscht und gestanden die Brände. Der Gesamtschaden beträgt rund 50.000 Euro.
Am 5. Oktober 2026 kam es zwischen 4.50 und 5.15 Uhr im Stadtgebiet von Steyr zu fünf Brandlegungen.
Die Brandlegungen ereigneten sich beim Museum Arbeitswelt, im Schlosspark, bei einem Lokal in der Blumauergasse, in der Pfarrgasse sowie am Stadtplatz. Dabei wurden unter anderem Sonnenschirme, eine Schankanlage und ein Mülleimer in Brand gesetzt. Bei einem Pflanzentrog blieb es beim Versuch. Durch die Brände entstand ein Gesamtschaden von rund 50.000 Euro.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen rekonstruierten die Polizisten anhand der Tatorte eine mögliche Route. Die Auswertung von Videoüberwachungen und das Zusammenwirken der eingesetzten Polizisten ermöglichten schließlich, zwei Tatverdächtige auszuforschen.
Es handelt sich um einen 15-Jährigen aus dem Bezirk Steyr-Land und einen 17-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land. Bei ihren Vernehmungen zeigten sich beide Jugendlichen geständig, die Brände am 5. Oktober 2026 verursacht zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von vier Sachbeschädigungen und einer schweren Sachbeschädigung auszugehen. Aufgrund der jeweiligen Schadens- und Brandausmaße lag keine Feuersbrunst vor.
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