Bahnhof Götzis soll barrierefreie Mobilitätsdrehscheibe werden

Am 9. November 2026 erläutern die ÖBB in Götzis Pläne für den Bahnhofumbau und beantworten Fragen.
Die ÖBB-Infrastruktur AG stellt am Montag, 9. November 2026, erstmals die Pläne für den Umbau des Bahnhofs Götzis vor. Von 19 bis 21.30 Uhr können Interessierte im Vereinshaussaal AMBACH, Am Bach 10, 6840 Götzis, Einblick in die Pläne nehmen.
Ein Überblick über das Projekt steht um 19.15 Uhr auf dem Programm. Danach beantwortet das Projektteam Fragen und steht für persönliche Gespräche bereit. Dabei geht es um den aktuellen Stand des Vorhabens, die geplanten Änderungen und darum, wie es umgesetzt werden soll. Eine Anmeldung wird erbeten, online unter oebb.arbyte.net/goetzis oder telefonisch unter 0680/2185199.
ÖBB planen Verbesserungen für Bahn, Bus und Radverkehr
Die Planung sieht für den Bahnhof eine zeitgemäße, barrierefreie Mobilitätsdrehscheibe vor, an der Bahn, Bus, Rad- und Individualverkehr zusammenkommen sollen. Pro Tag nutzen rund 8.000 Fahrgäste die Bahn und 4.500 den Bus am Bahnhof. An Werktagen verkehren dort rund 140 Züge und 250 Busse.
Für Fußgänger soll ein Tunnel mit Aufzügen entstehen, für den Radverkehr ist eine eigene Unterführung geplant. Die Bahnsteiganlagen sollen erneuert werden und künftig ohne Barrieren zugänglich sein. Ein modernes Erscheinungsbild ist für den Bahnhofsvorplatz geplant, und der Wechsel zwischen Bus und Bahn soll erleichtert werden. Anpassungen an Gleisen, Oberleitungen und Betriebsanlagen sowie Bike+Ride- und Park+Ride-Anlagen gehören ebenfalls zu den Plänen.
Erst wenn die derzeitigen Arbeiten am elektronischen Stellwerk beendet sind, sollen 2028 die Hauptarbeiten für den Bahnhof folgen. Bis Mitte 2032 sollen sie abgeschlossen sein.
Für Fragen zu den Bauarbeiten steht eine Ombudsstelle der ÖBB zur Verfügung. Anrainer:innen und Interessierte können sich an Heidi Schuster-Burda wenden, telefonisch unter +43 664 21 34 567 oder per E-Mail an ombud.vorarlberg@oebb.at.
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