Barbara Novak drängt auf Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie
KI-Bild Die EU-Frist ist am 7. Juni 2026 abgelaufen. Ein Entwurf liegt vor, eine Einigung in der Bundesregierung fehlt weiterhin.
Die Umsetzungsfrist der EU-Entgelttransparenzrichtlinie endete am 7. Juni 2026. Ihre Umsetzung ist im gemeinsamen Regierungsprogramm vereinbart. Ein Entwurf des Sozialministeriums liegt vor, eine Einigung innerhalb der Bundesregierung steht weiterhin aus.
Vizebürgermeisterin und Wirtschafts- und Arbeitsstadträtin Barbara Novak erwartet von NEOS und ÖVP, dass sie zu der Vereinbarung stehen. „Die rasche Umsetzung der EU-Richtlinie ist ein wichtiger Punkt in unserem gemeinsamen Regierungsprogramm. Ich erwarte daher von NEOS und ÖVP, dass sie zu dieser Vereinbarung stehen und gemeinsam mit uns eine gute und praxistaugliche Lösung auf den Weg bringen. Faire Bezahlung, klare Regeln für Unternehmen und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gehören zusammen“, hält Novak fest.
Novak verweist auf die Rolle der Länder, sieht sie aber nicht als Ersatz für die Umsetzung auf Bundesebene. „Die Länder können mit gezielten Maßnahmen einen wichtigen Beitrag leisten. Sie können die notwendige Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie auf Bundesebene aber nicht ersetzen. Beschäftigte brauchen Transparenz und wirksame Rechte, Unternehmen brauchen klare und praxistaugliche Regeln“, erklärt Novak.
Der Wiener Equal Pay Day fällt auf den 23. November
Wien weist mit 10,6 Prozent den geringsten Gender Pay Gap aller Bundesländer auf. Der österreichische Equal Pay Day fällt 2026 auf den 5. November, der Wiener Equal Pay Day auf den 23. November.
Die Stadt Wien unterstützt Frauen dabei, berufliche Chancen zu verbessern, gefragte Qualifikationen zu erwerben und erfolgreich Unternehmen zu gründen. Dazu zählen die waff-Frauenarbeitsstiftung, Ausbildungsangebote des waff in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Technik sowie das Gründerinnenservice der Wirtschaftsagentur Wien.
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