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KI-generiertes Bild: Polizeibedienstete in dunklen Uniformen vor einem Polizeiauto.KI-Bild

Ein 26-jähriger Buchhalter wurde in eine Justizanstalt eingeliefert. Der Schaden beträgt rund 900.000 Euro.

Ein Unternehmen aus dem Bezirk Gmünd ging zunächst von einem Cyberangriff aus. Der Grund waren erhebliche Fehlbeträge, die in der Buchhaltung festgestellt worden waren.

Externe IT-Forensiker und die interne Controlling-Abteilung prüften den Fall. Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Assistenzbereich IT-Beweissicherung, und der Polizeiinspektion Schrems führten Erhebungen. Die Nachprüfungen und Erhebungen ergaben, dass im System keine Schadsoftware vorhanden war.

Im Zuge der Ermittlungen grenzte die Polizei die Täterschaft auf einen 26-jährigen Mann aus dem Bezirk Gmünd ein, der als Buchhalter im Unternehmen tätig war. Der Beschuldigte soll vom 7. Februar 2025 bis zum 14. September 2026 seine Verfügungsbefugnis über das Firmenvermögen missbraucht haben, indem er eigenmächtig über 670 Überweisungen an fingierte Empfänger und Konten tätigte. Der dadurch entstandene Gesamtschaden beträgt rund 900.000 Euro.

Bei seiner Vernehmung machte der Beschuldigte von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau wurde der Mann in die dortige Justizanstalt eingeliefert. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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