Heimische Firmen bauen Gemüseverarbeitung im Marchfeld aus
KI-Bild Mehrere heimische Unternehmen bauen ihre Verarbeitung aus. Damit bleibt die Versorgung mit österreichischem Tiefkühlgemüse gesichert.
Nach langen Verhandlungen kam unter Beteiligung von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Lorenz Mayr, der für das Präsidentenamt der Landwirtschaftskammer NÖ vorgesehen ist, und weiteren Beteiligten eine Einigung zustande. Bei mehreren heimischen Firmen wächst die Kapazität für die Verarbeitung. Die Einigung erhält eine wichtige Voraussetzung für den Gemüseanbau im Marchfeld und die Versorgung mit österreichischem Tiefkühlgemüse. Die erzeugte Gemüsemenge könnte künftig sogar über das bisherige Niveau hinausgehen.
Der belgische Ardo-Konzern wird trotz guter Marktbedingungen den Betrieb seines Werks in Groß-Enzersdorf einstellen, ohne Ersatz zu schaffen. Laut Aussendung wehrte sich der Konzern außerdem dagegen, dass Investoren aus Österreich das Werk oder die Spezialmaschinen übernehmen. Er habe verhindern wollen, dass dadurch ein neuer Wettbewerber entsteht.
ETG kann neue Absatzwege in Österreich eröffnen
Für Gemüse von bis zu rund 2.000 Hektar Anbaufläche kann die Erzeugerorganisation Tiefkühlgemüse (ETG) künftig neue Absatzpartner aus Österreich erschließen. Als Kulturen sind Sojabohnen und Edamame, Blatt- und Wurzelgemüse, Kräuter wie Dill, Petersilie und Koriander sowie Erdäpfel genannt. Als ergänzende Möglichkeit steht eine eigene Verarbeitungslinie für Blattgemüse und Innovationen im Raum.
Mehrere Unternehmen aus Österreich stehen als Abnehmer und Verarbeiter fest, darunter Waldland. Für Marchfelder Gemüsebaubetriebe entstehen dadurch neue Absatzmöglichkeiten: Schneiders Gemüseland aus Groß-Enzersdorf steigert seine Verarbeitungskapazität erheblich.
Bei der Umsetzung arbeiten Gemüsebaubetriebe und Abnehmer eng zusammen. Angestrebt wird ein dauerhaft belastbares Modell, das den Gemüsebaubetrieben verlässliche Absatzwege eröffnet und sowohl die Verarbeitung als auch die Vermarktung von in Österreich erzeugtem Gemüse voranbringt.
Fehler entdeckt? So gehen wir mit Fehlern um
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.
Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.