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KI-generiertes Bild: Eine unkenntlich dargestellte Person geht an einem schmiedeeisernen Tor entlang.KI-Bild

Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, einen Anschlag im Zarizyno-Schlosspark geplant zu haben.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB nahm in Moskau einen Minderjährigen fest, nachdem ein Hinweis aus den Vereinigten Staaten auf einen möglichen Anschlag eingegangen war. Der Jugendliche ist russischer Staatsbürger. Ihm wird vorgeworfen, einen Anschlag im Zarizyno-Schlosspark im Süden der Stadt geplant zu haben. Am Vortag erklärte der FSB, die USA hätten Russland auf einen möglichen Anschlagsplan aufmerksam gemacht.

Am Samstag führte der Hinweis im Zarizyno-Park zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen. Sämtliche Massenveranstaltungen dort fielen an diesem Tag aus. Die US-Botschaft in Moskau warnte vor einem Besuch des Zarizyno-Museums und stufte die Bedrohungslage als glaubwürdig ein. Sie verwies zugleich auf das mögliche Risiko vieler Opfer. Auch die Botschaft Deutschlands in Moskau warnte in einem Rundschreiben vor einem Besuch in Zarizyno.

Auf TikTok waren nach Darstellung des FSB Fotos des Verdächtigen in taktischer Ausrüstung und mit einer Sturmhaube zu sehen. Ein abgebildeter Gegenstand ähnelte laut FSB einer automatischen Waffe. Einige der Aufnahmen zeigten das Zarizyno-Museum. Auf einigen Bildern stand dem Geheimdienst zufolge als Bildunterschrift, der Jugendliche habe einen Ort gefunden.

Als der Jugendliche festgenommen wurde, entdeckten Ermittler in seiner Wohnung Kleidung und Gegenstände, die ebenfalls auf einem zuvor im Internet verbreiteten Bild zu sehen waren. Auf seinem Handy war ein Abonnement eines neonazistischen Telegram-Kanals gespeichert. Der Suchverlauf enthielt zahlreiche Recherchen zu Terroranschlägen, Massenmorden und weiteren gewaltsamen Aktionen.

Bereits zuvor gab es mehrfach Warnungen der USA an Russland vor möglichen Anschlägen.

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