Hallenbrand in Pama ist gelöscht, Suche nach Glutnestern läuft weiter
KI-Bild Am Morgen war das Feuer gelöscht. Die Suche nach Glutnestern lief weiter, 19 evakuierte Bewohner blieben unverletzt.
In der Nacht auf Dienstag brannte die Betriebshalle eines Installateurbetriebs in Pama in voller Ausdehnung. Wegen des Sicherheitsrisikos mussten 19 Bewohner die Häuser rund um den Brandort räumen. Polizei und Rettungsdienst brachten sie in Sicherheit.
Niemand wurde bei dem Brand verletzt. Die benachbarte Reihenhaussiedlung blieb von den Flammen verschont. Am Morgen war das Feuer gelöscht. Die Suche nach Glutnestern lief jedoch weiter.
Feuerwehr setzt Teleskoplader zur Glutnestersuche ein
Der Alarm ging um 2.22 Uhr ein. Danach rückten 14 Feuerwehren mit rund 160 Feuerwehrleuten und 30 Fahrzeugen aus. Für die Löscharbeiten griff die Feuerwehr auf zwei Hubrettungsgeräte zurück, während unter anderem rund 20 Atemschutztrupps mitwirkten. Die Feuerwehr der Freistadt Rust rückte samt Drohne Nord an.
Die Freiwillige Feuerwehr Zurndorf setzte einen Teleskoplader ein, um die Brandstätte für die Glutnestersuche auszuräumen. Um zu den Glutnestern vordringen zu können, war das Abtragen der Blechdächer erforderlich. Zwei Acetylengasflaschen bargen die Einsatzkräfte im Verlauf der Maßnahmen. Sicherheitshalber öffneten Beamte der Spezialeinheit Cobra die Flaschen mit gezielten Schüssen.
Am Montagnachmittag war die Feuerwehr schon zu einem Brand im selben Betrieb ausgerückt. Ob der Hallenbrand mit diesem Vorfall zusammenhing, wurde untersucht. Die Ursache des Hallenbrandes war noch ungeklärt und sollte nach den Löscharbeiten von Brandermittlern der Polizei geklärt werden.
Wegen der Nähe zum Brandgebäude konnte in Pama am Dienstag weder der Kindergarten noch die Schule öffnen. Der Verkehr konnte die Ortsdurchfahrt von Pama mindestens bis Mittag nicht passieren.
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