Historikerbeirat erarbeitet Basis für Gastarbajteri-Denkmal in Wien
KI-Bild Ein Historiker:innenbeirat erarbeitet die Basis für Denkmal und Wettbewerb. Eine Fläche im Bereich der Karl-Popper-Straße wird als Standort geprüft.
Am Montagabend luden die Stadt Wien, die Volkshilfe Wien und der waff (Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds) zu einer Veranstaltung in den Wappensaal des Wiener Rathauses. Anlass war der 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Österreich und dem damaligen Jugoslawien.
Im Mittelpunkt standen die Lebenswege und Leistungen der Menschen, die seit den 1960er-Jahren nach Österreich kamen und Wien nachhaltig geprägt haben.
Historiker*innenbeirat bereitet Denkmal und Wettbewerb vor
Ein Historiker*innenbeirat wird die historischen Erfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven der Arbeitsmigration aufarbeiten. Seine Arbeit soll die inhaltliche Grundlage für das Denkmal und die künstlerische Ausschreibung bilden.
Auf dieser Grundlage soll KÖR – Kunst im öffentlichen Raum Wien mit der Vorbereitung und Durchführung eines künstlerischen Wettbewerbs samt öffentlicher Ausschreibung beauftragt werden.
Als möglicher Standort wird eine Grünfläche im Bereich der Karl-Popper-Straße im 10. Wiener Gemeindebezirk geprüft. Sie liegt nahe dem ehemaligen Südbahnhof. Für viele der damals angeworbenen Menschen war der Bahnhof ein zentraler Ankunfts- und Abfahrtsort, ein Treffpunkt und eine Verbindung zu ihren Herkunftsregionen. Eine endgültige Standortentscheidung ist noch nicht gefallen.
Die Volkshilfe Wien übernimmt die Finanzierung des Denkmals durch die Einwerbung von Spenden. Nach der Errichtung wird die Stadt Wien für die langfristige Pflege und Erhaltung verantwortlich sein.
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