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KI-generiertes Bild: Ein silbernes Polizeiauto mit leuchtendem Blaulicht steht auf einer Straße.KI-Bild

Bis Ende März 2026 wurden 30,156 Kilogramm Kokain sichergestellt. Fünf Festnahmen betrafen den Suchtmittelhandel, eine den Verdacht einer gefährlichen Drohung.

Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien brachten ein mutmaßlich über Staatsgrenzen hinweg tätiges Suchtmittelnetzwerk ans Licht. Die Koordination seines Handels soll von Wien aus erfolgt sein. Festgenommen wurden im Zuge der Ermittlungen sechs Verdächtige. Fünf Festnahmen standen mit dem Suchtmittelhandel in Verbindung, eine mit dem Verdacht einer gefährlichen Drohung.

Ende Oktober 2025 nahm ein Lokal in der Steinbauergasse in Meidling bei den Ermittlungen eine Rolle ein. Die Behörden gingen möglichen Waffenlieferungen nach und prüften, ob Kokainhandel vorlag. Ab November 2025 stand das Netzwerk im Zentrum verdeckter behördlicher Nachforschungen.

Ermittler verfolgen eine Kokainsendung

Im Jänner 2026 wurden die Ermittler wegen einer umfangreichen Sendung Kokain aktiv. Sie soll für einen 43-jährigen serbischen Hauptbeschuldigten bestimmt gewesen sein, der eine Lieferung von 20 Kilogramm übernommen haben soll. Rund 600 Gramm Kokain gab der 43-Jährige zwei mutmaßlichen Subdealern weiter. Ermittler bekamen den Vorgang mit. Die beiden Männer waren ein 36-Jähriger und ein 39-Jähriger.

Bei Spielfeld wurde die Ausreise eines 31-Jährigen verhindert, der als mutmaßlicher Schmuggler gilt. In einem professionell angelegten Versteck in seinem Auto fanden Ermittler rund zehn Kilogramm Kokain. Bei einer Durchsuchung im Zusammenhang mit dem 43-jährigen Hauptbeschuldigten stießen sie auf weiteres Kokain und Cannabisharz.

Polizei greift wegen Drohungsverdachts früher ein

Die Polizei nahm einen 38-Jährigen fest. Gegen ihn bestand der Verdacht, gegenüber seiner Ex-Frau eine gefährliche Drohung ausgesprochen zu haben. Er soll ihr mit dem Umbringen gedroht haben. Für den 38-Jährigen galten bereits mehrere Betretungsverbote. Obwohl weitere Hintermänner und Beteiligte noch ausgeforscht werden sollten, griff die Polizei wegen des Drohungsverdachts früher als geplant ein. Zu den Funden der Beamten im Fahrzeug des 38-Jährigen gehörten ein Behindertenausweis, Bargeld und Suchtmittel sowie eine geladene Faustfeuerwaffe und ein gestohlenes Kennzeichen.

Im März 2026 nahmen Ermittler einen 31-Jährigen fest, der als mutmaßlicher Cannabisharz-Lieferant des Netzwerks gilt. Bereits rund 37 Kilogramm Cannabisharz waren in Umlauf, als die Ermittler bei ihm Verpackungsreste davon und weitere Drogenbestände fanden.

Die Ermittler verzeichneten bis Ende März 2026 sichergestelltes Bargeld in Höhe von 16.850 Euro sowie 435,6 Gramm Marihuana, 27,457 Kilogramm Cannabisharz und 30,156 Kilogramm Kokain. Außerdem erfasste die Bilanz ein Schmuggelfahrzeug mit Versteck und eine Faustfeuerwaffe, die geladen war. In den vergangenen zehn Jahren stellte das Landeskriminalamt Wien keine größere Kokainmenge sicher. Für den Verkauf des Kokains auf der Straße wird ein Wert von rund 3,5 Millionen Euro angenommen. Inzwischen wurden erste Verurteilungen ausgesprochen. Insgesamt 17 Jahre und zwei Monate machen die bisher verhängten unbedingten Freiheitsstrafen aus.

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