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KI-generiertes Bild: Eine Person mit blauem Oberteil trägt eine rote Fahne vor einer Menschenmenge.KI-Bild

Ein Sternmarsch in Koblenz und befristete Arbeitsniederlegungen in Kassel zählen zu den geplanten Aktionen.

Die IG Metall plant für Montag umfangreiche Arbeitsniederlegungen in Deutschlands Metall- und Elektroindustrie. Die Gewerkschaft veranschlagt im Bezirk Mitte rund 60 Aktionen, die sich auf 37 Betriebe verteilen. Das Gebiet umfasst Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen.

Ein Sternmarsch in Koblenz und der Opel-Standort Kaiserslautern zählen zu den Schwerpunkten. Im Frankfurter Umland stehen unter anderem Vitesco, Procter & Gamble und Rolls-Royce im Fokus. Für Beschäftigte bei Daimler Truck und der Paul Beier GmbH in Kassel ist ein zeitlich begrenzter Ausstand vorgesehen.

Mit dem Ende der Friedenspflicht setzten in der Nacht auf Sonntag die ersten Arbeitsniederlegungen ein. Zu den betroffenen Standorten zählten Thyssenkrupp Rasselstein in Andernach, die Widia GmbH in Jena-Saalfeld und das Recycling- und Walzwerk Speira in Hamburg. Metallerzeugung, Elektro, Auto und Maschinenbau zählen unter anderem zu den Bereichen, in denen Beschäftigte vorübergehend die Arbeit niederlegen.

Die IG Metall setzt die Warnstreiks ein, um in Verhandlungen über die Entgelte von rund 3,7 Millionen Beschäftigten mehr Nachdruck zu erzeugen. Für einen Vertrag mit zwölf Monaten Laufzeit will die Gewerkschaft fünf Prozent mehr Geld sowie den Erhalt von Arbeitsplätzen und Standorten. IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner kündigte starke Warnstreiks an.

Für das kommende Jahr sieht das Angebot der Arbeitgeber eine Einmalzahlung vor. Im Juli 2028 soll das Entgelt nach dem Vorschlag der Arbeitgeber in mehreren Stufen um 1,3 Prozent steigen. Zur Rechtfertigung ihres Vorschlags verwiesen die Arbeitgeber auf die angespannte Wirtschaftslage und die hohe Kostenbelastung der Industrie in Deutschland.

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