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KI-generiertes Bild: Diagrammblätter, ein Taschenrechner, ein Stift und Aktenordner liegen auf einem Schreibtisch.KI-Bild

Im dritten Quartal rechneten 26 Prozent mit weniger Beschäftigten, im Vorquartal waren es 14 Prozent. Drei Prozent der Unternehmen planten einen Personalaufbau.

In die Erhebung der IV Kärnten zur Konjunkturlage im dritten Quartal 2026 flossen Angaben aus 55 Unternehmen ein. Zusammen beschäftigten sie rund 19.000 Menschen. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen behauptet sich die Kärntner Industrie größtenteils. Ein wirtschaftlicher Aufschwung zeichnet sich weiterhin nicht ab. Das Auftragsvolumen sinkt, und die Unternehmen beurteilen ihre Zukunftsaussichten zurückhaltender.

Bei der derzeitigen Geschäftslage ordneten 40 Prozent der Unternehmen ihre Situation als durchschnittlich ein, 18 Prozent als negativ und 42 Prozent als positiv. Für die nächsten sechs Monate stufen 34 Prozent die erwartete Geschäftslage als gut ein, 47 Prozent als durchschnittlich und 19 Prozent als schlecht.

Als gut gilt der derzeitige Auftragsbestand für 43 Prozent der Industriebetriebe. Im zweiten Quartal waren es 48 Prozent. Bei den Aufträgen aus dem Ausland bewerteten 46 Prozent der Unternehmen die Aussichten günstig. Zuvor lag der Anteil bei 53 Prozent. Für die nächsten drei Monate gehen 34 Prozent der Unternehmen von einem Produktionsanstieg aus, während 58 Prozent keine Veränderung erwarten.

Für die kommenden drei Monate äußerten drei Prozent der Unternehmen die Erwartung, mehr Personal zu beschäftigen. Bei 71 Prozent soll die Belegschaft unverändert bleiben, während 26 Prozent mit weniger Beschäftigten rechnen. Im zweiten Quartal lag der Anteil der Unternehmen, die einen Beschäftigungszuwachs prognostizierten, bei neun Prozent. Damals gingen 14 Prozent von einem Rückgang des Personalstands aus.

Bei der Ertragslage bewerteten 36 Prozent der Unternehmen ihre Situation als gut, 45 Prozent als durchschnittlich und 19 Prozent als schlecht. Für die kommenden sechs Monate erwarten 32 Prozent eine gute, 54 Prozent eine durchschnittliche und 14 Prozent eine schlechte Ertragslage. 41 Prozent der Betriebe gehen in den kommenden drei Monaten von steigenden Verkaufspreisen aus. Die IV Kärnten hält fest, dass die hohen Kosten weiterhin nicht vollständig von den Unternehmen aufgefangen werden können. Sie bezeichnet die angekündigte Erhöhung der Netztarife für 2027 als fatales Signal. Die IV fordert eine österreichweit abgestimmte Netzplanung, eine faire Kostenverteilung, für Unternehmen tragbare Tarife und eine stärkere Vereinheitlichung. Außerdem verlangt sie niedrigere Lohnnebenkosten, weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und verlässliche Investitionsanreize.

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