Netzwerktreffen in Wien diskutiert Kärntens Bahnchancen
KI-Bild 150 Gäste diskutierten über Mobilität, Investitionen und die engeren Verbindungen zwischen Kärnten und Wien.
Das Kelsen im Wiener Parlament bot am 4. November den Rahmen für die zweite Ausgabe des Netzwerktreffens „Kärnten connects Wien“. 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien kamen zusammen.
Die Patronanz hatte Landeshauptmann Daniel Fellner inne. Für die Organisation zeichnete Lanner Media verantwortlich. Den Abend leiteten Fellner, Bundesminister BM Norbert Totschnig und Wiens Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling gemeinsam ein.
Schnellere Bahnverbindungen prägen die Gespräche
In vier Panels ging es um Mobilitätschancen, die künftig engere Verbindung zwischen Kärnten und Wien, mögliche Investitionen und die Marke Kärnten. Den Anlass bildete die Aussicht auf kürzere Bahnreisen durch den Semmering-Basistunnel.
Der Semmering-Basistunnel wird 2030 fertiggestellt. Ist er in Betrieb, beansprucht die Fahrt zwischen Wien und Klagenfurt zwei Stunden und 40 Minuten. Für rund 80.000 Kärntnerinnen und Kärntner mit Wohnsitz in Wien verbessert sich damit die Erreichbarkeit Kärntens.
Auch die Bedeutung der Koralmbahn hob Fellner hervor. Rund 10.000 Pendler sind Tag für Tag mit ihr unterwegs. Sie gelangen damit zu Hochschulen und halten wirtschaftliche Beziehungen aufrecht. Außerdem fahren sie zu Kultur- und Sportstätten oder Ausflugszielen in Kärnten und der Steiermark.
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