Polizei kennt sieben Fälle mit Fremdkörpern in Halloween-Süßigkeiten
KI-Bild Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf Zusammenhänge zwischen den sieben Fällen in drei Bundesländern.
In drei Bundesländern wurden Fälle angezeigt, bei denen Nägel beziehungsweise metallische Fremdkörper in Süßigkeiten entdeckt wurden, die im Rahmen von Halloween gesammelt worden waren. Derzeit sind sieben Fälle bekannt: einer in Niederösterreich, im Bezirk Amstetten, zwei in Oberösterreich, in den Bezirken Linz und Vöcklabruck, sowie vier in der Steiermark, in den Bezirken Leibnitz und Weiz.
Die Polizei nimmt die Vorfälle sehr ernst. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Das Bundeskriminalamt prüft mögliche Zusammenhänge und koordiniert die Ermittlungen. Außerdem steht es mit internationalen Partnerbehörden im Austausch. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den angezeigten Fällen.
Polizei rät zur Kontrolle vor dem Verzehr
Die Polizei appelliert an Eltern und Erziehungsberechtigte, die in der Halloween-Nacht gesammelten Süßigkeiten gemeinsam mit ihren Kindern vor dem Essen sorgfältig zu kontrollieren. Dabei sollen sie auf beschädigte oder manipulierte Verpackungen sowie auf Fremdkörper, insbesondere metallische Gegenstände, achten.
Zugleich ruft die Polizei zur Besonnenheit auf. Kopfschmerzen, Übelkeit oder Unwohlsein können unterschiedliche Ursachen haben und stehen nicht zwangsläufig im Zusammenhang mit dem Verzehr möglicherweise manipulierter Süßigkeiten. Bei konkretem Verdacht auf den Verzehr eines Fremdkörpers sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Verdächtige Süßigkeiten sollten keinesfalls verzehrt werden. Wer offensichtlich manipulierte Süßigkeiten findet, sollte sie samt Verpackung aufbewahren und der Polizei melden. Entdeckte Fremdkörper sollen nicht aus den Süßigkeiten entfernt oder anderweitig manipuliert werden, damit mögliche Spuren für die kriminalpolizeilichen Ermittlungen gesichert werden.
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