Sicherheitsmängel führen zur Räumung eines Betriebs in Wien
KI-Bild Ein Betrieb mit rund 200 Gästen wurde in Wien geräumt. Die Kontrollen deckten auch versperrte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher auf.
Am Freitag und Samstag fanden im gesamten Wiener Stadtgebiet Kontrollen statt. Daran beteiligten sich die Gruppe Sofortmaßnahmen, das Arbeitsmarktservice (AMS), die MA 36 (Veranstaltungsbehörde) sowie die MA 59 (Marktamt). Die Kontrollen umfassten 16 Veranstaltungsstätten und Nachtklubs.
In acht Betrieben ließ die Lage kein Zuwarten zu. Zu den vor Ort nötigen Maßnahmen gehörte auch, Dekorationen abzunehmen. Zu den Beanstandungen zählten fehlende Feuerlöscher und defekte Notausgangsleuchten, blockierte oder zugestellte Notausgänge sowie leicht entflammbare Dekorationen.
Rund 200 Gäste hielten sich in einem Betrieb auf, der evakuiert werden musste. Die Beleuchtung der Fluchtwege war so angeordnet, dass sie irreführend wirkte. Baumaterialien und Maschinen blockierten Notausgänge. Die Situation erforderte eine umgehende Räumung der Betriebsanlage. Die Frau, die den Betrieb führte, setzte die verlangte Räumung um.
Gegen vier Betriebe wurde Anzeige erstattet, weil bei Musikveranstaltungen die erlaubte Schallgrenze erheblich überschritten wurde. Teilweise lag der Geräuschpegel weit über den Grenzwerten, sodass eine akute Gefahr für die Gesundheit gegeben war.
Der Magistrat erstattete 15 weitere Anzeigen. Dabei ging es zum Beispiel um Verstöße gegen die Gewerbeordnung, das Wiener Jugendschutzgesetz und das Maß- und Eichgesetz. Acht Fälle von Schwarzarbeit brachte das AMS zur Anzeige.
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