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Eine Gruppe steht hinter einem Architekturmodell auf einem Tisch.

Das Siegerprojekt sieht 145 Wohnungen in sechs Baukörpern vor. Die Fertigstellung ist derzeit für 2030 vorgesehen.

Für das Areal an der Kranebitter Allee 214 führte man einen Architekturwettbewerb mit europaweiter Ausrichtung durch. Nun steht dessen Ergebnis fest. Der Siegerentwurf stammt vom Innsbrucker Büro scharmer-wurnig-architekten. Zum Vorhaben zählen sechs Baukörper. In Passivhausbauweise sollen 145 Wohnungen entstehen. Die Wohnnutzfläche beträgt rund 8.900 Quadratmeter.

Die Innsbrucker Immobilien Service GmbH (IISG) plant 48 geförderte Wohnungen als Baurechtswohnungseigentum. Der Innsbrucker Immobilien GmbH & KG (IIG) sind 51 geförderte Mietwohnungen zugeordnet. Für Pichler Bau & Immobilien sind 46 Eigentumswohnungen ohne Förderung vorgesehen. Die geförderten Wohnungen vergibt das Wohnungsvergabeamt der Stadt Innsbruck. Die größte Gruppe bilden 74 Zweizimmerwohnungen. Außerdem gibt es 28 Vierzimmerwohnungen, 29 Dreizimmerwohnungen sowie jeweils sieben Einzimmerwohnungen und große Vierzimmerwohnungen.

Der Entwurf ermöglicht den weitgehenden Erhalt des Naturraums

Die sechs kompakten Baukörper sind so positioniert, dass sie dem natürlichen Hangverlauf Rechnung tragen und weitläufige Grün- und Freiräume einfassen. Damit kann ein großer Teil des vorhandenen Naturraums bestehen bleiben. Menschen, die künftig dort wohnen, sollen Räume für Aufenthalt und Begegnung vorfinden. Im Quartier kann die Luft dadurch gut zirkulieren. Besonders überzeugten die Jury die hohe Qualität der Stadtplanung, der behutsame Umgang mit dem Naturraum sowie das Zusammenspiel von Architektur, Wohnen und Freiraum. IIG-Geschäftsführer Franz Danler verwies zudem auf „hohe energetische Standards“.

Die IISG setzt erstmals geförderte Eigentumswohnungen im Baurecht um. Das Modell soll den Zugang zu Eigentum erleichtern und dauerhaft leistbares Wohnen ermöglichen. Julia Payr, Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte und Jurymitglied, zufolge ist rund die Hälfte der städtischen Flächen für Baurechtswohnungseigentum vorgesehen, die andere Hälfte für Mietwohnungen.

Planungsschritte stehen an, Baubeginn könnte 2028 folgen

Als Nächstes stehen die Anpassung der planungsrechtlichen Grundlagen, die Einreichplanung und die Vergabe der Planungsleistungen an. Bei optimalem Projektverlauf könnte der Baubeginn 2028 erfolgen. Die Fertigstellung ist derzeit für 2030 vorgesehen.

Die öffentliche Ausstellung zum Projekt ist von 30. November bis 4. Dezember 2026 im Vereinsheim Hötting, Schulgasse 3, 6020 Innsbruck, zu sehen.

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