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Eine Gruppe beugt sich über ein Hochbeet mit Blattpflanzen.

Die beste Einreichung jedes Bundeslands erhält 1.000 Euro zur Umsetzung. Einsendeschluss ist der 15. Jänner 2027.

SPAR Österreich startet die zweite Ausschreibungsrunde des Vielfaltspreises für Volksschulen. Auch diesmal setzt sich das Bildungsministerium in nicht-materieller Form für das Vorhaben ein.

Teilnehmen können Volksschulklassen und Schulgemeinschaften aus ganz Österreich. Im Mittelpunkt stehen Projekte zur biologischen Vielfalt, die sich am jeweiligen Schulstandort verwirklichen lassen und Pflanzen, Bienen oder Ernährung behandeln. Die Teilnahme legt der Wettbewerb vor allem Klassen der zweiten, dritten und vierten Jahrgänge nahe. Klassen können etwa künstlerisch, musikalisch oder forschend arbeiten. Ebenso passen Schulgärten, Kräuterbeete und Beobachtungen heimischer Tier- und Pflanzenarten zum Wettbewerb. Der Wettbewerb nimmt auch Ideen auf, die mehrere Fächer zusammenführen.

Auch die Umsetzbarkeit am Schulstandort zählt bei der Bewertung

Der 15. Jänner 2027 ist der letzte Termin für die Abgabe von Projektideen. Das Anmeldeformular lässt sich auf www.spar.at/vielfaltspreis abrufen. Dort stellt SPAR auch ergänzende Informationen bereit. SPAR bietet ergänzend im Internet Lern- und Informationsunterlagen zu Bienen, Pflanzen und Ernährung an. Als Grundlage für die Arbeit in der Klasse eignen sich die Unterlagen, die zugleich neue Projektideen anstoßen können.

Der SPAR-Bienenrat besteht aus Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis und prüft die eingereichten Projekte. Die Fachjury achtet darauf, wie die Projekte biologische Vielfalt, Pflanzen, Bienen und Ernährung aufgreifen und wie kreativ sie angelegt sind. Ebenso wichtig sind die praktische Realisierbarkeit am Schulstandort, die Verbindung unterschiedlicher Unterrichtsfächer, langfristig nutzbare Projektergebnisse und die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler.

Im Frühjahr 2027 steht für jedes der neun Bundesländer fest, welche Projekte unter allen eingereichten Vorschlägen am überzeugendsten sind. Für jede Gewinnerklasse beziehungsweise -Schule sind 1.000 Euro zur Umsetzung vorgesehen. Als zusätzlicher Preis ist ein Schul-Workshop mit Paul Ivić vorgesehen. In seiner Arbeit widmet Paul Ivić saisonalen Zutaten besondere Aufmerksamkeit. Als vegetarischer Sternekoch gilt er als Vorreiter einer Küche mit pflanzlichem Schwerpunkt.

Bei der ersten Ausschreibung im Schuljahr 2025/26 gingen 36 Einreichungen aus ganz Österreich ein, neun Projekte wurden ausgezeichnet. Zu den Gewinnerschulen zählten die Privatschule „ErLe – Erlebnisraum Lernen“ in Oberösterreich und die Volksschule Bizau in Vorarlberg. Bizau wurde für das Projekt „Biodiversität im Schulgarten – ein Gartenhaus für die Zukunft“ ausgezeichnet. Die Volksschule Oberpullendorf im Burgenland gewann zusätzlich einen Schul-Workshop mit Paul Ivić.

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