St. Pölten gedenkt mit Vortrag und Konzert der Novemberpogrome
KI-Bild Am 11. November 2026 widmen sich Vortrag und Konzert in St. Pölten den Novemberpogromen von 1938 und dem Projekt DERLA.
Zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 gibt es am Mittwoch, 11. November 2026, um 18 Uhr einen Vortrag und ein Konzert in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten, Dr. Karl Renner-Promenade 22, 3100 St. Pölten. Das Haus öffnet für Besucherinnen und Besucher um 17.30 Uhr. Der Besuch kostet nichts. Eine Zählkarte kann über den Webshop auf ehemalige-synagoge.at gratis bezogen werden.
Den ersten Teil gestaltet Injoest-Mitarbeiter Peter Hinterndorfer mit einem Vortrag über das österreichweite Projekt „Digitale Erinnerungslandschaft“ (DERLA). Für DERLA dokumentierte Hinterndorfer sämtliche niederösterreichischen Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus, hielt sie fotografisch fest und machte sie im Internet zugänglich.
Im zweiten Teil wird Rudolf Jungwirths Stück „Stele“ für Sprecher und Streichsextett aufgeführt. In „Stele“ lässt Rudolf Jungwirth die persönlichen Rückblicke jener erklingen, die die Novemberpogrome in Linz miterlebt haben. Der Komponist kam 1955 zur Welt. Joachim Rathke übernimmt den Sprecherpart. Das Ensemble Castor, dessen Schwerpunkt Werke aus der Barockzeit bilden, liefert die musikalische Begleitung zu Rathkes Sprecherpart.
Im Ensemble Castor liegt die Leitung bei Petra Samhaber-Eckhardt, die zugleich Violine spielt. Martin Kalista und Maria Wahlmüller-Ammer spielen ebenfalls Violine. Rosi Haberl ist an der Viola zu hören, während Philipp Comploi und Judith Fröschl Violoncello spielen. Erich Traxler spielt das Cembalo. Zwei Werke aus der Barockzeit flankieren die Aufführung von „Stele“. Anschließend sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, gemeinsam mit Mitarbeitenden des Injoest an Steinen der Erinnerung in der Stadt weiße Rosen niederzulegen und Gedenkkerzen zu entzünden.
Fehler entdeckt? So gehen wir mit Fehlern um
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.
Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.