Waffenverbot nach mutmaßlicher Messerbedrohung in Innsbruck
KI-Bild Ein 32-Jähriger soll am Bergisel einen 20-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Eine Polizeistreife griff den Verdächtigen nahe einem Abbruchhaus auf.
Am 2. November 2026 ging bei der Polizei im Zusammenhang mit einem Vorfall im Bereich Bergisel in Innsbruck um 18.11 Uhr der Hinweis eines Radfahrers ein. Ihm war auf dem Hohlweg ein 32-jähriger Österreicher mit einem Schlagstock aufgefallen.
Der 32-Jährige steht im Verdacht, am frühen Abend einen 20-jährigen Österreicher mit einem Messer bedroht zu haben. Kurz nach dem Hinweis des Radfahrers setzte der 20-Jährige einen Notruf ab.
Eine Polizeistreife griff den Verdächtigen schließlich in der Nähe eines Abbruchhauses auf. Bei ihm wurden ein Messer, ein Schlagstock, eine Airsoft-Waffe und eine geringe Menge Suchtmittel sichergestellt.
Eine Begleiterin des 20-Jährigen verletzte sich mutmaßlich auf der Flucht und suchte das Landeskrankenhaus Hall in Tirol auf. Das Tatmotiv und der Verletzungsgrad der Frau sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Gegen den 32-Jährigen wurde nach der gefährlichen Drohung ein vorläufiges Waffenverbot verhängt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.
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