NS-Zeit in Imst erstmals umfassend erforscht
Die NS-Zeit wurde in Imst in Tirol erstmals umfassend wissenschaftlich aufgearbeitet. Das Buch und die begleitende Ausstellung liefern belastbare Erkenntnisse zu lokalen Vorgängen und sind der Öffentlichkeit zugänglich.
Die NS-Zeit in Imst in Tirol ist erstmals umfassend wissenschaftlich erforscht worden. Die Stadt Imst hatte die Studie in Auftrag gegeben, die nun als Buch vorliegt.
Das Werk mit dem Titel „Wahre Volksgemeinschaft. Nationalsozialismus in Imst“ stammt von der Historikerin Sabine Pitscheider und umfasst mehr als 830 Seiten. Es beleuchtet lokale Ereignisse und Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus.
Die Aufarbeitung schließt eine Lücke, da die NS-Zeit in Imst keine sichtbaren Spuren hinterlassen habe, Diskussionen darüber aber immer wieder aufflammten. Über 200 Interessierte besuchten die Buchpräsentation am 13. März 2026.
Zusätzlich zeigt eine Ausstellung im Museum im Ballhaus Fotos, Plakate, Flugzettel, Zeitungsberichte und filmische Dokumente aus dieser Zeit. Das Forschungs- und Vermittlungsprojekt macht die Ergebnisse damit breit zugänglich.
Die Ausstellung ist derzeit im Museum im Ballhaus zu sehen.
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