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Stapel weißer Kartons und Säcke mit Handschuhen und Seilen auf dem Deck eines Schiffes auf dem MeerBild mit KI erstellt

Nach dem Stopp der Global Sumud Flotilla erheben Aktivisten schwere Vorwürfe gegen israelische Sicherheitskräfte. 422 Teilnehmer kamen nach ihrer Abschiebung in Istanbul an.

Aktivisten der Global Sumud Flotilla erheben nach dem Stopp ihrer Gaza-Hilfsflotte schwere Vorwürfe gegen israelische Sicherheitskräfte. Am Donnerstag kamen 422 Teilnehmer nach ihrer Abschiebung aus Israel in Istanbul an.

Mehrere Rückkehrer berichteten von Schlägen, Elektroschocks und weiterer Misshandlung nach dem Abfangen der Flotte. Die Boote waren zuvor nach Ashdod gebracht worden.

Einige Ankommende wirkten verletzt. Auf veröffentlichten Videos waren unter anderem Personen mit Verbänden, Halskrausen und auf Tragen zu sehen.

Am Flughafen in Istanbul wurden die Aktivisten von Unterstützern empfangen. Viele trugen graue Trainingsanzüge und palästinensische Kufiyas.

Der Vorfall sorgte auch international für Reaktionen. Großbritannien, Frankreich und Portugal bestellten israelische Vertreter ein, nachdem Aufnahmen festgehaltener Aktivisten bekannt geworden waren.

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu verteidigte das Vorgehen gegen die Flotte und bezeichnete sie als Provokation. Das israelische Außenministerium erklärte, alle ausländischen Aktivisten seien inzwischen abgeschoben worden.

Die Flotte wollte humanitäre Hilfe nach Gaza bringen.

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