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Angeklagter im Gerichtssaal verdeckt sein Gesicht mit einem schwarzen Aktenordner während einer Verhandlung in KlagenfurtBild mit KI erstellt

In Klagenfurt wird der Fall eines 54-Jährigen nach einem Brand bei einem Spieleabend verhandelt. Eine gerichtliche Entscheidung ist für Donnerstagnachmittag angesetzt.

Am Landesgericht Klagenfurt befasst sich seit Mittwoch ein Geschworenensenat mit dem Fall eines 54-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann siebenfachen versuchten Mord zur Last. Zusätzlich geht es um Brandstiftung und Körperverletzung. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

Der Vorfall ereignete sich im September 2025 in einem Lagerraum in Klagenfurt. Dort hatte sich eine Gruppe von Männern zum Schach- und Kartenspielen versammelt. Nach einer Auseinandersetzung soll der Angeklagte Benzin besorgt, im Raum verteilt und das Feuer ausgelöst haben.

Die Flammen griffen rasch um sich. Mehrere Anwesende suchten in Panik einen Weg nach draußen. Einige gelangten durch ein Fenster ins Freie, andere kamen über den Eingangsbereich hinaus. Zwei Männer zogen sich schwere Verletzungen zu, ihr Zustand war zeitweise lebensbedrohlich.

Der Angeklagte wies vor Gericht eine Tötungsabsicht zurück. Nach seiner Darstellung wollte er niemanden umbringen, sondern den Anwesenden Angst machen. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer „Gaudi“.

Für den Prozess sind zwei Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil soll nach derzeitigem Zeitplan am Donnerstag fallen.

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