44-jähriger US-Amerikaner in Wien wegen Betrugs verurteilt
Bild mit KI erstellt Nach dem Urteil konnte der 44-Jährige nach Hause gehen, weil er die drei Monate unbedingte Haft bereits in Untersuchungshaft verbüßt hatte.
Das Wiener Gericht verhängte gegen einen 44-jährigen US-Amerikaner eine teilbedingte Haftstrafe von 14 Monaten, nachdem es ihn des schweren gewerbsmäßigen Betrugs schuldig gesprochen hatte. Drei Monate der Strafe sind unbedingt zu vollziehen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Im Verfahren ging es um eine Hotelforderung von über 50.000 Euro. Über Monate soll der Mann in einem Hotel nahe dem Wiener Prater Räume für Seminare angemietet und den Eindruck erweckt haben, ein in den USA hoch angesehener Neurochirurg zu sein. Die offene Rechnung bezog sich auf den Zeitraum von September bis Dezember 2025.
Auch bei zwei Assistentinnen soll der Angeklagte mit mehr als 10.000 Euro in Rückstand geraten sein. Im Juni nahmen ihn die Behörden in einem Vier-Sterne-Hotel in Prag in Gewahrsam.
Der 44-Jährige hatte den unbedingten Strafanteil von drei Monaten schon während der Untersuchungshaft vollständig hinter sich gebracht. Nach Prozessende durfte er heimkehren.
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