DIGIWAY-Projekt: Neue Ausgesetztheitskarte soll Bergwege in Tirol sicherer machen
Bild mit KI erstellt Das Euregio-Projekt DIGIWAY präsentiert in Innsbruck eine Ausgesetztheitskarte, die Absturzgefahren auf Bergwegen farblich darstellt und die Sicherheit in Tirol, Südtirol und Trentino verbessern soll.
Das Euregio-Projekt DIGIWAY hat eine neue Ausgesetztheitskarte entwickelt, die potenzielle Absturzgefahren auf Bergwegen in verschiedenen Farben kennzeichnet.
Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth und Josef Geisler stellten die Ergebnisse gemeinsam mit Fachexpertinnen und Fachexperten auf der Seegrube an der Nordkette in Innsbruck vor.
Vergleichbare Wegeklassifikation
Das Tool macht bestehende Klassifikationssysteme in der Euregio erstmals vergleichbar und soll Missverständnisse bei der grenzüberschreitenden Tourenplanung vermeiden.
Erstmals fließen die behördlichen Pfadinformationen Tirols, Südtirols und des Trentino in eine gemeinsame Datensammlung ein.
Projektlaufzeit und Finanzierung
Das Projekt lief von Januar 2024 bis Juni 2026 und wurde zu rund 90 Prozent mit INTERREG-Förderungen der Europäischen Union finanziert.
Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 700.000 Euro, davon rund 630.000 Euro aus EU-Mitteln und 70.000 Euro von der Euregio.
Neben der verbesserten Sicherheit sollen die Daten auch eine moderne Besucherlenkung und neue Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen in der Euregio ermöglichen.
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