ÖAMTC gibt Tipps zum sicheren Transport von Urlaubsgepäck im Auto
Der ÖAMTC warnt vor Gefahren durch ungesichertes Urlaubsgepäck im Auto und gibt Tipps zur sicheren Beladung sowie zu Fahrradträgern, besonders für Reisen nach.
Der ÖAMTC warnt vor den Risiken ungesicherter Ladung im Fahrzeug und rät zu einer durchdachten Beladung vor Urlaubsreisen.
Bei einer abrupten Bremsung wird schlecht gesicherte Ladung schnell gefährlich, betont ÖAMTC-Techniker Florian Merker. In Crashtests habe ein falsch gesicherter Koffer von 15 kg bei einem Aufprall mit 50 km/h ein Gewicht von 450 kg erreicht und könne potenziell tödliche Folgen haben.
Die Hutablage soll freigehalten und schwere Gegenstände nach unten gepackt werden. Fahrradbegeisterte, die ihr Rad mitnehmen, müssen Dach- oder Heckträger fest und sicher montieren.
Hinweise zu Dach- und Heckträgern
Bei Dachträgern ist die Fahrweise und Geschwindigkeit an die Dachlast anzupassen, vor allem bei Seitenwind und in Kurven. Heckträger verdecken oft das hintere Kennzeichen, weshalb entweder eine zusätzliche rote Kennzeichentafel angebracht oder die ursprüngliche Kfz-Kennzeichentafel ummontiert werden muss.
Die Beleuchtung des Fahrzeugs darf nicht verdeckt sein, es sei denn, der Fahrradträger verfügt über eigene Beleuchtungseinrichtungen.
Kennzeichnungspflicht in Italien
In Italien müssen Ladungen, die nach hinten über das Fahrzeugheck hinausgehen, mit einer Warntafel gekennzeichnet werden. Diese Pflicht gilt auch dann, wenn der montierte Fahrrad-Heckträger keine Ladung transportiert.
Nimmt die überstehende Ladung die gesamte Fahrzeugbreite ein, sind zwei Warntafeln links und rechts am seitlichen Ende der Ladung erforderlich. Die Tafel muss aus Metallblech bestehen, mindestens 50 mal 50 Zentimeter messen und rot-weiß schraffiert sein mit fünf roten Streifen.
Weitere Informationen zum sicheren Transport von Ladung sind unter www.oeamtc.at/thema/ladung-transport abrufbar.
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