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Drei Politiker stehen vor den Flaggen Tschechiens, Österreichs und der Slowakei in einem prunkvollen Saal
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger mit Vertretern Tschechiens und der Slowakei beim Slavkov-Format.

Österreich führt seit 1. Juli das Slavkov-3-Format mit Tschechien und der Slowakei. Schwerpunkte sind Energie und die EU-Erweiterung am Westbalkan.

Österreich hat am 1. Juli den Vorsitz im Slavkov-3-Format übernommen. Dem regionalen Zusammenschluss gehören Österreich, Tschechien und die Slowakei an.

Für den Vorsitz nennt Österreich zwei inhaltliche Schwerpunkte: die EU-Erweiterung auf dem Westbalkan und Energiefragen. Dazu zählt auch der Ausbau der Geothermie.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) verwies angesichts geopolitischer Unsicherheit auf die Bedeutung enger regionaler Zusammenarbeit. Der Vorsitz solle Impulse für ein geeintes, sicheres und wettbewerbsfähiges Europa setzen.

Das Slavkov-Format wurde 2015 in Slavkov in Südmähren gegründet. Die Staatengruppe wird auch als S3 bezeichnet.

Slavkov ist auch unter dem deutschen Namen Austerlitz bekannt. Nach dem Ort ist die Dreikaiserschlacht von 1805 benannt.

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