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Rettungskräfte in roten Uniformen schieben eine Trage mit Patient in ein FahrzeugBild mit KI erstellt

Wiener Rettungsorganisationen warnen vor Unterfinanzierung durch die ÖGK. Die angebotene Tariferhöhung von 1,5 Prozent deckt gestiegene Kosten nicht ab. Längere Wartezeiten bei weniger dringenden Einsätzen drohen.

Wiener Rettungsorganisationen schlagen Alarm wegen drohender Unterfinanzierung ihrer Leistungen durch die Österreichische Gesundheitskasse.

Die ÖGK bot in der Verhandlungsrunde Anfang Juni eine Tariferhöhung von 1,5 Prozent für 2026 an. Ein neuer Verhandlungstermin steht bisher nicht fest.

Die Rettungsdienste nennen steigende Ausgaben für Treibstoff, Medikamente und Medizinprodukte sowie Personalkosten als Hauptgründe. Die angebotene Anpassung liege deutlich unter der Inflation.

Bleibt es bei dem Vorschlag, sehen die Organisationen die Gefahr, dass der bisherige Leistungsumfang in gewohnter Qualität nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Bei weniger dringenden Einsätzen ohne akute Lebensbedrohung könnten längere Wartezeiten entstehen. Die Berufsrettung Wien erhält einen Teil der Kosten über die Stadt, die privaten Träger finanzieren Fehlbeträge über Spenden und ehrenamtliche Arbeit.

Vertreter der Berufsrettung Wien, des Samariterbundes Wien, der Johanniter Rettungs- und Einsatzdienste sowie weiterer Organisationen wie Rotes Kreuz, Malteser Hospitaldienst und Sozialmedizinischer Dienst fordern rasche Nachverhandlungen und eine faire Abgeltung der Kosten.

Alle beteiligten Rettungsdienste betonen ihre durchgehende Verfügbarkeit rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

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